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20.09.2016 | Nachrichten Navigator

Mit kreativer Verrücktheit zum Vertriebserfolg | Lebe deinen Beat!

„Wieso ist erst Montagnachmittag, ich habe schon jetzt keine Lust mehr. Wieder nichts als Absagen. Und der Schulze mit seiner guten Laune ist echt unerträglich. Aber wenn ich so viele Aufträge schreiben würde wie er, würde ich wahrscheinlich auch pfeifend durchs Büro laufen.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Ich wette, dass es schon die eine oder andere Situation in Ihrem Leben gab, in der Sie sich genau so gefühlt haben. Das ist gar nicht weiter schlimm. Entscheidend ist nur, dass Sie sich davon nicht runterziehen lassen, sondern endlich ins Handeln kommen!

Manche Menschen glauben, dass bestimmte Dinge oder Erfolge nur bestimmten Menschen zustünden. Menschen, die mehr verdienen, besser aussehen, teurere Klamotten tragen und dickere Autos fahren. Wissen Sie was? Das ist kompletter Bullshit. Türsteher sind Ihnen ein Begriff, oder? Sie wissen schon, diese großen, kantigen Typen, die vor angesagten Clubs und Diskotheken den Einlass regeln. Von klein auf nicht auf den Mund gefallen, konnte ich es vor einigen Jahren einfach nicht lassen, mit einem Vorzeigeexemplar dieser Spezies auszudiskutieren, warum er mich nicht passieren lassen wollte. Nun gut, die Geschichte endete für mich weniger gut: Statt dem begehrten Eintritt erhielt ich einen weniger attraktiven Faustschlag voll auf die Zwölf.

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil es in Ihrem Leben bei vielen Gelegenheiten solche Türsteher gibt. Die Sekretärin Ihres nächsten potenziellen Kunden, die Sie einfach nicht durchstellen will. Oder den Klient, der Sie bei jedem Nachfassen weiter vertröstet. Sie werden immer wieder auf Menschen treffen, die Sie nicht rein lassen wollen. Natürlich hätte ich mich damals wie ein Häufchen Elend in die Ecke setzen können. Stattdessen bin ich, sobald meine Augenfarbe wieder das einzig blaue in meinem Gesicht war, erneut losgezogen. Schließlich gab es noch genug andere Läden zum Feiern. Und genau das gilt auch für Sie als Verkäufer: Lassen Sie sich von einer Klatsche nicht fertig machen. Manchmal passt es halt einfach nicht – doch schon beim nächsten Termin kann die Welt wieder völlig anders aussehen!

 

Verkaufen Sie noch oder grooven Sie schon?

Haben Sie schon mal vom „Real Book of Jazz“ gehört? Das ist eine Notensammlung, die unter Jazz-Musikern kursiert. Enthalten ist allerdings kein straffgezurrtes kompositorisches Korsett; die Melodie wird lediglich in ihren Grundzügen locker skizziert. Es ist also nur so etwas wie eine Rohfassung, die es dem Musiker erlaubt, sofort loszulegen. Zu einem richtig tollen, imposanten Stück wird es jedoch erst, wenn diese Standards nach eigenem Gutdünken abgewandelt und ausgeschmückt werden.

Genauso ein Buch haben Sie auch. Ich nenne es mal in Anlehnung „Real Book of Sales“. Darin befinden sich die Standards, die Sie im Laufe Ihrer Karriere als Verkäufer gesammelt haben. Quasi die Grundregeln, nach denen ein erfolgreiches Akquisegespräch abläuft, die Standardantworten auf Einwände, Preisargumente und so weiter. Der Haken an der Sache: Bei den richtig dicken Fischen kommen Sie damit nicht weiter. Sie brauchen einen gewissen Fundus, aus dem Sie schöpfen können, doch darauf allein dürfen Sie sich nicht verlassen. Natürlich ist es bequem, immer nach Schema F zu handeln. Willkommen in der Gewöhnlichkeitsfalle! Rein statistisch gesehen werden Sie damit wahrscheinlich noch ganz gut fahren, einen wirklichen Top-Kunden holen Sie mit Standardphrasen aber ganz sicher nicht! Denn vom Hocker hauen und begeistern können Sie Ihr Gegenüber nur mit unerwarteten Melodien. Also spielen Sie weniger Standards, sondern trauen Sie sich, zu improvisieren!

 

Machen Sie Musik zu Ihrem persönlichen Energiebooster!

Wann haben Sie das letzte Mal Musik gehört? Nein, ich meine nicht das Radio, dass Sie mehr unbewusst als Hintergrundgeräusch laufen lassen. Sondern ganz bewusst. Viele Menschen schauen mich erst einmal verdutzt an, wenn ich sie danach frage. Unser Alltag ist so schnell und hektisch geworden, dass sich die meisten leider gar keine Zeit mehr dafür nehmen, Musik wirklich bewusst zu hören. Denn in der Zeit könnte man ja zumindest noch E-Mails checken. Kein Wunder, dass Sie völlig gestresst und abgehetzt beim nächsten Kundentermin ankommen. Der Mensch ist einfach nicht für Multitasking gebaut – auch wenn er das nach wie vor glaubt. Mein Tipp: Nutzen Sie die Kraft der Musik! Richtig eingesetzt, gibt sie uns neue Kraft und hilft uns, uns für die vor uns liegenden Aufgaben zu wappnen. Versuchen Sie es einfach mal: Legen Sie bei Ihrer nächsten Fahrt zum Kunden Ihre Lieblings-CD ein. Oder gönnen Sie sich vor dem avisierten Akquisetelefonat einen Song, der Sie richtig pusht, um dann gut gelaunt in das Gespräch zu starten. Sie werden staunen, wie viel positiver und energiegeladener Sie sein werden!

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.