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08.09.2014 | Life Guide | Sein & Haben

Zum Stehaufmännchen werden | Eigenantrieb + Anlaufnehmen = Erfolgsquotient

Täglich treffen wir Entscheidungen oder werden vor Entscheidungen gestellt. Es gibt Situationen, in denen es uns nicht leicht fällt, zu entscheiden. Manchmal mögen wir uns dafür selbst nicht und vielleicht treffen wir dann sogar falsche Entscheidungen. Das Problem ist nicht, dass wir generell keine Entscheidungen treffen wollen – oft haben wir einfach nur Angst, die falschen zu treffen. Es erfordert Charakterstärke, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Dabei bedeutet eine falsche Entscheidung längst nicht, ein schlechter Mensch zu sein. Steve Jobs erklärte einmal in einem Interview, dass ihn gerade seine Fehlschläge an die Spitze gebracht haben.

 

Bewegung = Wirkungsvoller Motor im Alltag

Es sind nicht die falschen Entscheidungen, die uns später dazu verleiten, uns schlecht zu fühlen und Reue zu empfinden. Vielmehr ist es meist das Ausbleiben von Entscheidungen, das uns irgendwann quält. Im Sinne von: „Ach, hätte ich das bloß getan, egal, wie es ausgegangen wäre. Hätte ich mich nur selbst in Bewegung gesetzt und dadurch etwas bewegt.“ Der persönliche Erfolgsquotient entsteht nur durch Bewegung. Egal in welche Richtung die Entscheidung mündet, egal, ob sie sich letztendlich als falsch oder richtig herausstellt, das ist unerheblich. Hauptsache ist, man kommt überhaupt in Bewegung.

 

Eigenantrieb durch klare Ziele

Haben wir alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben, fühlen wir uns gut. Wir schätzen uns selbst dafür und bekommen manchmal auch Anerkennung von außen. Falls nicht, geht es uns wie vielen anderen Menschen: Hin und wieder passiert es, dass wir unsere Ziele einfach nicht erreichen. Sicherlich gibt es viele Ursachen dafür. Eine davon könnte fehlende Selbstmotivation – auch intrinsische Motivation genannt – sein. Sich selbst immer wieder zu motivieren, ist ein entscheidender Faktor zur Zielerreichung. Um nicht zu sagen, DER entscheidende Punkt. Ohne Selbstmotivation wären Hochleistungssportler niemals erfolgreich. Eine hohe Eigenmotivation hilft Menschen dabei, jeden Tag aufs Neue mit Optimismus und Elan an ihre Aufgaben heranzugehen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten und Methoden zur Selbstmotivation, die uns wieder auf die richtige Spur bringen. Beispielsweise folgende drei Fragen, die helfen, herauszufinden, ob unser Tun auch zu unseren Zielen passt:

1.     Wofür mache ich das überhaupt? Diese Frage beantwortet die Motivation hinter der Motivation. Wenn wir uns die Gründe immer wieder bewusst machen, können wir uns schnell wieder selbst motivieren. Vor einer schwierigen Verhandlung könnten wir uns sagen: „Wenn ich den Kunden gewinne, ist mir die Gehaltserhöhung sicher und meine Beförderung rückt in greifbare Nähe.“ Der Hintergrund hinter jeder Handlung ist es letztlich, unsere Bedürfnisse zu stillen. 2.     Will ich das auch wirklich? Wir können uns nur dauerhaft motivieren, wenn wir etwas aus einem echten, tiefen Bedürfnis heraus tun. Ansonsten sträubt sich unser Unterbewusstes dagegen und flüstert uns alle erdenklichen Gründe ein: „Morgen ist auch noch Zeit dafür“ oder „Andere können das sowieso viel besser als ich.“ Mit bestimmten Strategien gelingt es, unsere Bedürfnisse mit dem Ziel in Einklang zu bringen. 3.     Kann ich das schaffen? Nur, wenn wir diese Frage mit „Ja“ beantworten können, sind wir auch in der Lage, uns auf Dauer selbst zu motivieren. In einer empirischen Studie fand  man heraus, dass Selbstwirksamkeit ein wichtiger Faktor zur Selbstmotivation ist. Selbstwirksamkeit bedeutet, den Glauben an sich selbst zu haben und mit Optimismus an eine Aufgabe heranzugehen: „Ja, das traue ich mir zu. Ich werde das auf jeden Fall schaffen.“

 

Beherzt Anlaufnehmen

Das Schwierigste ist das Anlaufnehmen, denn hier macht man bereits den ersten Schritt. Wir denken über das Für und Wider nach, ohne dass sich erst einmal groß etwas ändert. Häufig sehen wir keine Veränderung – anfänglich – aber, wenn wir immer weiter daran arbeiten, kann es möglicherweise schneller dazu kommen, als wir denken. Die innere Einstellung ist ein wichtiger Faktor. Wenn wir ehrlich zu uns sind, dann haben wir so etwas wie eine “innere Stimme”, die sich oftmals schon längst entschieden hat, bevor wir uns bewusst entscheiden. Neil James hat in seiner Abhandlung „Die innere Einstellung“ eine interessante These aufgestellt: Außerhalb ihrer Einflusszone agieren Menschen nur, wenn sie woanders nach Lösungen suchen. Also sollten wir beherzt Anlaufnehmen und den ersten Schritt tun. Wir werden immer wieder einmal an den Punkt gelangen, an dem etwas passiert, das uns aus der Bahn wirft. Doch bei aller Last und Schwere, die sich gerade auf unseren Schultern ausbreitet, ist es leichter, wenn wir einfach nur den nächsten Schritt sehen. Es gibt immer eine nächste Tür, durch die man gehen kann. Wenn wir dazu bereit sind, dann klappt vieles andere manchmal wie von selbst.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.