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Zugegeben: Der allmorgendliche Gang in das Badezimmer des Vertrauens, auch als sein eigenes bekannt, macht nicht zu jeder Gelegenheit Freude. Ein zu  langer Tag und eine zu kurze (oder noch schlimmer ebenfalls zu lange) Nacht, plus dem natürlichen und sofortigen Zeitdruck aufgrund von Terminen, Terminen, Terminen.

Nichtsdestotrotz: Die Folgen wollen beseitigt und der neue Tag begrüßt werden. Schade nur, wenn einem dabei entweder ein Plastik-Apparillo wie aus einem Kaugummi Automaten entsprungen, oder ein sirrender Elektroknochen (der schon längst einmal wieder hätte gereinigt werden sollen) bei diesem wichtigen, ersten Schritt in Richtung eines erfolgreichen und Erfolg versprechenden Tagesgeschäfts zur Seite stehen.

Was also tun, um die maskuline, borstige Erinnerung des Verlaufs der Nacht und der Evolution aus dem kundenfreundlichen Gesicht zu entfernen?

Zunächst: Weg mit dem Plastikspielzeug, der vergitterten Etwas-Besser-Variante oder dem geräuschvollen, aber effektarmen Trockenraspler. Wer wirklich elegant und mit Stil in einen neuen Tag starten möchte, sollte sich die Zeit nehmen das Aushängeschild seiner Person mit etwas mehr Bewusstsein und mit Stil zu befreien und zu beleben. Die wirklich gelungene und klassische Art der Rasur findet immer noch nass, mit einem Pinsel und einem Rasiermesser statt.

Beginnen sollte man bei der Gentleman-Variante der Morgentoilette natürlich mit dem Rasierschaum. Die in Portugal seit den 1920ern hergestellte Rasiercreme „Musgo Real“ ist hierfür genau der richtige Freund. Stilgerecht aufgetragen sollte die aus einer besondern Rezeptur hergestellte und schonende Creme mit einem Rasierpinsel der französischen Firma „Plisson“. Bereits Napoleon Bonaparte stand auf seinem Schemel vor dem Badezimmerspiegel und bereitete seine Barthaare mit dem aus Dachshaar und mit Horngriff versehenen Erzeugnis vor.

Zum Schluss: Das Rasiermesser.

Das klingt nun ein wenig dramatisch. Wer den rechten Umgang hiermit aber nicht versucht, nach einer nicht ganz so langen Nacht zu lernen, könnte jedoch tatsächlich Folgen erwarten, die diesem Adjektiv nahe kommen. Das politisch ein wenig unkorrekte Rasiermesser „Dovo“ aus der Solinger Klingenmanufaktur kommt mit einem Griff aus über 38.000 Jahre alten Mammuthorn daher und ist in Sachen Pflege, Schärfe und Qualität das Nonpuls.. pardon…Nonplusultra.

Um den Wortdreher nicht zur Wirklichkeit werden zu lassen, sei an dieser Stelle noch einmal angeraten, den Umgang mit diesen etwas nostalgischen anmutenden, gleichsam jedoch volltreffliche Ergebnisse erzielenden Accessoire (nicht nur was die Gesichtshaut angeht), in besonders ruhiger Minute erst einmal zu üben. Es gibt zwar noch den Blutungen stillenden Alaunstein, aber alleine Stil und Geschmeidigkeit (in allen Belangen) verlangen förmlich (in jeder Lesart) nach einer souveränen Anwendung dieser wunderbaren und exklusiven Produkte.

Wer immer noch meint, dass dieser Aufwand die Sache nicht Wert sei, sollte sich zunächst von einem gelernten Barbier die lästigen Bartstoppeln beschneiden lassen  -   Sie werden schon sehen, wie sich das anfühlt und was Sie davon haben.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.