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03.01.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Vorsätzliches Stilbewusstsein | Wenn schon, denn schon

Die ewige Leier der (n)immerwährenden "guten Vorsätze" zum neuen Jahr kann man aufgrund der eigenen Lebenserfahrung zu guten Teilen schon gar nicht mehr hören. Vor allem, da die avisierten Unternehmungen eher selten in Richtung mehr Urlaub, mehr Spaß oder mehr Zeit gehen, sondern stets dieselben leidlichen Themen wie: "mindestens 15 Pfund abnehmen", oder genauso beliebt: "endlich mit dem Rauchen aufhören" betreffen. Wir wollen die Klassiker unter den Vorsätzen weder schlecht reden, noch die gesundheitlichen Vorteile, die durch das erreichen der Vorhaben erzielt werden können abwerten oder verneinen; eine Instanz des schlechten Gewissens wollen wir jedoch ebenfalls auf gar keinen Fall darstellen.
Wer sich also den schlechten Gewohnheiten, wie eine ausgeprägte lukullische Passion oder eine besondere Leidenschaft für aromatisierten Dunst mit sich bringt und diese vorsätzlich betreibt, der sollte dies unseres Erachtens, wenn es schon sein muss, auf eine Art zelebriert werden: Mit Stil.



Mehr Blender als "Blend"

Dass Rauchen mit Stil UND Geschmack im Jahre 2011 nicht gerade einfach wird, kann der geneigte Qualm-Verköstiger nicht nur bereits an den Plänen, die seit jeher nicht gerade besonders aparten Zigarettenverpackungen mit Bildern von Folgeschäden des ungesunden Genusses zu verzieren feststellen. Schon langen geht es bei der Zigarette nicht mehr um das Aroma, ebenso selten geht es um das mittlerweile antiquierte (oder eben gerade nicht mehr?) Image von Freiheit: Kondensatwerte und andere Zahlen haben die angestammten Hauptmerkmale des historischen, orientalischen Glimmstängels abgelöst. Der Geschmack und das Aroma haben das natürlich ebenfalls zu spüren bekommen. Wer noch eine Nuance des eigentlichen Aromas abbekommen möchte, sollte in das von zurzeit ganz anderen Problemen besetzte Griechenland besuchen, und sich eine Packung "Papastros" zulegen. Die sind zwar nicht die Hochkultur des gehobenen Geschmacks, kommen aber aufgrund der etwas großzügigeren Auslegung der EU-Richtlinien (die Inhaltsstoffe von Zigaretten betreffend - natürlich). Dem ursprünglichen, alten Geschmack der Rauchwaren immerhin noch relativ nahe.  
Etwas mehr "sophisticated" sind hingegen die Zigaretten von Nat Sherman, einem bekannten Zigarettenhaus in New York. Wer seit über 80 Jahren im Geschäft ist, kennt noch die alten Werte: Keine Zusatzstoffe, keine Gefriertrocknung. Die "American Style Blend" Zigaretten aus diesem Hause sind ein Tabak-Klassiker für distinguierte "Schmöker".



Zeitlos - "Light My Fire"

Die gehobene Rauchkultur lebt aber ebenfalls nicht nur von der Wahl der Sorte allein. Auch das Entzünden des „Lasters“ spielt neben der Tabakrolle eine besondere Rolle.
Ungleich zu der Schwierigkeit eine vernünftige Zigarette zu "erhaschen" gibt es bei der Wahl des Feuermittels nur eine Entscheidung zwischen zwei Aspiranten.
Die stilsichere, grazile Variante der fachmännischen Ansteckung ist "Rollagas"-Entflammer aus dem Hause des tradierten Londoner Herstellers "Dunhill". Für ungefähr 300 Euro bekommt der Kenner diesen Klassiker, der so formschön wie robust ist.
Ebenso wie das britische Modell ist natürlich auch sein schärfster Konkurrent aus Frankreich mit Klappdeckel und Drehwalze versehen, kommt aber in seiner ganzen Natur kantiger und daher noch klassischer um die Ecke bzw. aus der Tasche. Zugegeben: Das Modell "Linie 1" des ebenfalls geschichtsträchtigen Hauses "Dupont" aus der französischen Hauptstadt mag für manche trotz seiner kleinen Größe (etwas mehr als eine Streichholzschachtel ist aber doch) relativ protzig erscheinen, ist dabei in seiner Ausführung, seinem Sound und seiner souveränen Anmutung aber den Preis von circa 220 Euro absolut wert.

Und ja, natürlich: Ohne Rauch geht’s auch - aber wie bereits erwähnt: Wenn schon, denn schon.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.