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03.02.2010 | Nachrichten Navigator

Vorankündigung der neuen Serie | Web 2.0 in der Finanzbranche

Das Kommunikationsverhalten ändert sich radikal. Drei von fünf deutschen Internetnutzern sind in sozialen Netzwerken aktiv. Kein anderer Bereich des Internets wächst so schnell. Neues Buch: „Web 2.0 in der Finanzbranche“. Die neue Macht des Kunden.

Die Verweildauer steigt dreimal schneller als bei durchschnittlichen Websites. Soziale Netzwerke sind zum bedeutsamen Lebensbereich geworden. Kommunikation ist nicht mehr durch Unternehmen steuerbar. Einige Firmen begreifen inzwischen „Social Media Marketing“ als wichtigsten Bestandteil im Marketing-Mix. Die Finanzbranche steht am Beginn eines nachhaltigen Veränderungsprozesses, der beispielsweise die Geschäftsmodelle von Banken in Frage stellt.

Diese Entwicklungen untersucht das neue Buch von Stefan Raake und Claudia Hilker „Web 2.0 in der Finanzbranche“. Die Vertriebsnachrichten werden in den nächsten Wochen an dieser Stelle die besten Tipps der Autoren exklusiv veröffentlichen: Beleuchtet werden speziell folgende Themen

·      Wie Web 2.0 die Finanzbranche verändert

·      Die neue Macht der Kunden: Bewertungsportale und Online-Reputation

·      Wie sich durch Social Media der Verkauf von Finanzdienstleistungen verändert

 

Nachdem sich weltweit viele der größten Banken und einige Versicherungsgesellschaften auf dem US-Immobilienmarkt verspekuliert haben und gigantische Abschreibungen hinnehmen mussten, ist das Vertrauen der Kunden gegenüber den Finanzinstituten sowie zwischen den Finanzinstituten selbst in kürzester Zeit massiv eingebrochen.

Wozu braucht es Banken, wenn Bewertungs- und Vertrauensmechanismen an vernetzte Menschen delegiert werden können? Werden Banken – und andere Finanzdienstleister – auf lange Sicht ersetzt? Elektronisches Vertrauensmanagement könnte an ihre Stelle treten. Gehört dem Social Banking die Zukunft? Wie kann das Vertrauen ins Finanzsystem und dessen Akteure wieder hergestellt werden?

Web 2.0 bietet durchaus Chancen dazu. Typische Beispiele für Web-2.0-Anwendungen sind Wikis, Blogs, Foto- und Videoportale wie YouTube, soziale Online-Netzwerke wie StudiVZ, aber auch Tauschbörsen und Preisvergleichsdienste oder Bewertungsportale wie Ciao.

Wie tief Web-2.0 bereits in unseren Alltag eingedrungen sind, zeigen folgende Beispiele:

·      Nach dem Kauf einer CD bei Amazon folgen Sie den Empfehlungen der Website:
       „Wer diese CD gekauft hat, hat auch jene gekauft“. Sie entdecken Musik, auf
       die Sie im Geschäft nie gestoßen wären.

·      Bei der Buchung eines Hotels über HRS.de lassen Sie sich nur die Unterkünfte
       anzeigen, die mindestens drei positive Bewertungen haben.

·      Für Ihre neue Digitalkamera recherchieren Sie in Bewertungs- und
       Preisvergleichsportalen nach dem richtigen Modell und dem besten Angebot.

·      Sie lesen auf einem Blog eines freien Journalisten eine Information, die in einem
       Artikel eines Online-Magazins nur angerissen wurde, ausführlich weiter. Das
       Online- Magazin hatte auf den Blog verlinkt.

·      Vor dem Börsengang eines Unternehmens verfolgen Sie die Diskussion im
       Forum einer Website, bei der aktuell 20 Teilnehmer diskutieren. Die Aussagen
       der Diskussionsteilnehmer berücksichtigen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung zum
       Erwerb der Aktie.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.