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30.08.2011 | News spezial

Vereint in der Uneinigkeit | Die Causa BaFin & das generelle Chaos

Nein, so richtig rund läuft es derzeit auf keiner Baustelle in deutschen Landen: Ob in den hohen Rängen der Politik, siehe: Außenminister Westerwelle, Geburtstagsgrüße von der Links-Partei oder hinsichtlich der wiederholten, versuchten Rettung der Eurozone, namentlich bei der Streitfrage in punkto Euro-Bonds... so ziemlich alles, was für die Zukunft Deutschlands und Europas von Bedeutung ist, steht auf einem aufs heftigste debattiertem Prüfstand. Die schlussendlich einzige gemeinschaftliche Basis der regierenden Koalitionsparteien und sogar parteiinternen Ansichten: Die übergreifende Uneinigkeit.

Da wundert es den (vielleicht noch) interessierten Beobachter wenig, dass auch die Reformpläne der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bei den Koalitionspartnern auf wenig Gegenliebe und noch weniger Verständnis stößt. Laut Medienbericht sieht diese nämlich vor, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine "wichtige Rolle" bei der Reform der Finanzaufsicht zum Schutze der Verbraucher zuzuschreiben.

Prompt folgt die ablehnende Antwort aus den Koalitionslagern, die nicht zu Unrecht auf den "Interessenkonflikt" gegenüber den beaufsichtigten Banken verweisen. Da zudem auch die Finanzierung der BaFin bei dem Vorstoß der Verbraucherministerin generalüberholt werden müsste, und die Koalitionspartner wohl weiterhin auf einer Einsetzung einer unabhängigen Stiftung insistieren werden, wird die Diskussion um die Umsetzung der Reform nach der Sommerpause ebenso wohl in die nächste Runde gehen. Um es mit einer leicht abgewandelten Form des Titels einer berühmten deutschen Romans auf einen Punkt zu bringen: Im Wesentlichen nicht neues.

 

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.