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09.03.2009 | Nachrichten Navigator

Torsch(l)usspanik Abgeltungssteuer

Wollen Sie wissen, wie aus einer guten eine schlechte Nachricht wird? Dann lehnen sie sich zurück und lassen sie ein Bisschen Zeit verstreichen. Beispiel Abgeltungssteuer: Noch im September stand in den Zeitungen, deutsche Anleger hätten bis zum Jahresende genügend Zeit, ihre Geldanlagen vor dem neuen Folterinstrument des Finanzamts zu schützen. Im Dezember liest man überall: „Deutsche Sparer fürchten die Abgeltungssteuer.“ Der Grund: Viele beschäftigen sich erst jetzt mit dem Thema und geraten in Torschlusspanik.

 

Das ist tatsächlich ärgerlich – und gleichzeitig eine Steilvorlage für Verkaufsprofis. Machen Sie aus der schlechten Nachricht einfach wieder eine gute. Wenn sie bei einem Kunden Abgeltungssteuer-Panik wittern, sagen sie ganz gelassen: „Herr XY, das ist überhaupt kein Problem. Wenn sie in diesem Jahr keine Zeit mehr haben, kann ich ihnen im Januar erstklassige Geldanlagen vorschlagen, die auch mit der neuen Steuer attraktive Renditen versprechen. Und wenn sie im Dezember doch noch eine Stunde Zeit haben, kümmere ich mich gern um ihr Steuerproblem.“

 

So schaffen sie Vertrauen, binden Kunden und erhöhen gleichzeitig ihre Abschlussbereitschaft. Wenn das keine gute Nachricht ist …

 

In der nächsten Ausgabe lesen sie, wie sie die aktuelle Krise einiger offener Immobilienfonds als Verkaufsargument nutzen können

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.