24.01.2017 | Produkte & Lösungen

Stabil und Sicher? Ein handfester Überblick zum „Betongold“!

Immobilien als wohl bekannteste Form der Sachwerte-Kapitalanlagen bieten ein breites Spektrum von Investitionsmöglichkeiten. Zum Auftakt ein Überblick über Nutzungsarten, Investitionsformen, Chancen und Risiken.

Vor dem Hintergrund rekordniedriger Zinsen und einer starken Aversion vieler deutscher AnlegerInnen bspw. mit Blick auf Börseninvestitionen sind Immobilien als Kapitalanlage hierzulande in fast aller Munde. Wir geben Ihnen nachfolgend einen ersten kurzen Einblick in die Nutzungsarten, Investitionsformen, Chancen und Risiken von Immobilieninvestments.

 

Kapitalanlage-Immobilien unterschieden nach wesentlichen Nutzungsarten:

 

  • Klassische vermietete Wohn-Immobilien (bei Denkmalschutz-Immobilien verbunden mit hohen Steuervorteilen)
  • Projektentwicklungs-Immobilien
  • Senioren- und Pflegeimmobilien
  • Ferien-Immobilien
  • Büro- und Gewerbeimmobilien
  •  Einzelhandels-Immobilien (wie bspw. Fachmarktzentren)
     

Zwei Investitionsformen von Kapitalanlage-Immobilien

Als zwei wesentliche Investitionsformen möchten wir hier den Immobilien-Direkterwerb und die Investition in Immobilien durch Alternative Investmentfonds näher betrachten und dabei einige Pro und Contras gegenüberstellen. Wie Sie sehen, können die Vorteile der einen die Nachteile der anderen Investitionsform sein.

Direkterwerb:

  • +   volle Verfügungsgewalt und Mitbestimmung
  • +   grundsätzlich jederzeitige Verfügbarkeit
  • +   persönliche Eintragung im Grundbuch als Eigentümer

 

 

  • -   hoher Kapitaleinsatz erforderlich (Eigen- und/oder Fremdkapital)
  • -   in der Regel keine breite Streuung auf unterschiedliche Nutzungsarten
        und Regionen möglich; hierdurch auch Wegfall zu kapitalintensiver
        Objekte
  • -   Mieteinnahmen bei langfristigen Finanzierungen in der Regel zwingend
            erforderlich, Mietausfälle daher besonders kritisch

 

Alternative Investmentfonds:

  • +   nur geringer Eigenkapitaleinsatz erforderlich, Beteiligungen in der Regel ab
         € 10.000,- möglich
  • +   breite Streuung auf bspw. unterschiedliche Nutzungsarten, Regionen,
         Mieter und auch kapitalintensive Objekte möglich
  • +   Ertragsausfälle für reine Eigenkapitalinvestitionen in der Regel leichter
         verkraftbar als in Verbindung mit Fremdkapitalfinanzierungen

 

 

  • -   in der Regel keine Verfügungsgewalt, nur geringe Mitbestimmung möglich
  • -   in der Regel keine vorzeitige/jederzeitige Verfügbarkeit und feste, oftmals
        unbestimmt-langfristige Investitionen
  • -   Beteiligung an einer Fondsgesellschaft (in der Regel ohne persönlichen
        Grundbucheintrag und nur als Kommanditist)


(Total-)Verluste sind grundsätzlich bei allen Immobilien-Investitionen möglich (noch dazu bei fremdfinanzierten Objekten über das eingesetzte Eigenkapital hinaus) und müssen daher vor der Investition zwingend berücksichtigt werden. Alle Investitionsformen haben zudem sowohl allgemeine wie auch ihre speziellen Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken. Ein persönliches Immobilienportfolio könnte folglich eine breite Streuung auf diverse Investitionsformen, Nutzungsarten, Regionen und Ertragsbestandteile beinhalten.

Diese Auflistung ist sicher nicht vollständig, weshalb eine individuelle und umfangreiche finanzfachliche, steuerliche und rechtliche Auseinandersetzung der KapitalanlegerInnen mit diesen Themen sowieso noch zwingend erforderlich ist. Sie zeigt aber auch: es gibt hierzulande eine Vielzahl von Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren.

Daher gibt es auch keinen Grund dafür, im Einzelfall oder auch generell übereilte Entscheidungen zu treffen. Viel wichtiger ist es ein solches Portfolio in aller Ruhe, gewissenhaft und maßgeschneidert auf die ganz persönlichen Anforderungen Ihrer Mandant(inn)en zusammen zu stellen. Möglicherweise entscheiden diese sich am Ende auch nur für eine einzige Immobilieninvestition. Doch dies deshalb, weil sie es genauso wünschen und ihre Entscheidung schließlich auf der Basis ihres (neu erworbenen) Wissens ganz bewusst so getroffen und die individuellen wie auch allgemeinen Chancen und Risiken für sich abgewogen haben. 

Das gelingt ihnen mit einem entsprechend versierten Ansprechpartner ihres Vertrauens an ihrer Seite. Und auch dann noch vergessen wir Eines bitte nicht: Immobilien sind nicht die einzige Kapitalanlagemöglichkeit, meint

Ihr Bankfachwirt Jens Kregeloh

 

Die schutzinvest® GmbH & Co. KG ist im Rahmen der Anlageberatung nach § 1 Abs. 1a Nr. 1a Kreditwesengesetz (KWG) und der Anlagevermittlung gem. § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG als vertraglich gebundener Vermittler gem. § 2 Abs. 10 KWG ausschließlich im Namen, für Rechnung und unter Haftung der FiNet Asset Management AG tätig.

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