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29.06.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Spiel (+) Kultur | Alea iacta est? Volles Brett!

In der modernen, urbanen Kultur gehört der Freizeitspaß auf beengtem Raum zu den wunderbaren Herausforderungen für einen gelungenen, entspannten Feierabend. Wer sich jedoch zu jung fühlt, um mit Tetra-Pack-Wein ein paar Metallkugeln durch die Gegend zu schubsen oder nicht die Muße für das anspruchsvolle, aber zum Teil doch eher zähe Spiel der Könige - dem Schach - besitzt, der findet in dem altehrwürdigen und dennoch modernen Glücks- und Strategiespiel, dass wir Ihnen heute näher bringen wollen, das Optimum an zerstreuendem und kurzweiligen Vergnügen.

Schon längst ist in den südlichen und östlichen Ländern, wie mittlerweile auch in der Bundesrepublik, der Anblick entspannter Gestalten, die in Straßencafés und Parks dem ehrwürdigen Backgammon Brettspiel frönen nicht mehr wegzudenken. Voreiligerweise wird das erste Backgammonspiel sogar mit den alten Ägyptern (Stichwort: "Senet") als Form einer Grabbeigabe (die Ewigkeit kann ja so lang und weilig sein) in Verbindung gebracht. Die Ähnlichkeiten mit dem heutigen Spiel sind jedoch eher als rudimentär einzuschätzen. Sicher ist: Im römischen Reich frönte nicht nur Kaiser Nero dem brandheißen Strategiespiel unter der damaligen Bezeichnung Ludens duodecim scriptorum (Zwölf-Linien-Spiel) inklusive hohem Einsatz nebst hohen Risiken. Ob die Frustration einer verlorenen Partie bei Machtmenschen gleich zum Zündeln gereicht, vermögen wir an dieser Stelle nicht zu sagen - wir wollen ja keine Geschichtsfälschung betreiben.

Mit den Kreuzzügen begann jedoch der wirkliche und weltweite Boom des Spiels. Ab den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts dann, gehörte Backgammon zum festen Inventar amerikanischer und britischer Herrenclubs. Die High-Class-Jetset-Zocker vergnügten sich im edelsten Ambiente mit dem Klassiker unter den Brettspielen - die Bezeichnung "Playboys" steht in direkter Verbindung zu dieser exklusiven Freizeitbeschäftigung.

Eines jedoch muss dem erstklassigen Backgammon-Bestreiter jedoch vor Vornherein klar sein: Es gibt so große Unterschiede mit welchen Würfeln und auf welchem Brett mit passenden Steinen "standesgemäß" gespielt wird, wie es unterschiedliche Regeln gibt. Wer also immer eine gute Figur - egal ob gewonnen oder verloren - beim Zocken machen möchte, dem sei eine exquisite Wahl der Brettes samt Zubehör ans Spielerherz gelegt.

Zu den exklusivsten Brettern die die Welt bedeuten, gehören die Spiele der Pariser Manufaktur Hector-Saxe mit ihrer unwahrscheinlichen Auswahl an Backgammonspielen, oder auch die Bretter aus dem Zockerfreundlichen Griechenland - namentlich die Spiele von Antonios Neroulias (garantiert krisensicher und aus edlen Rosen-, Walnuss- oder Olivenbaumholz handgefertigt).

Unangefochten an der Spitze der Luxus-Boards stehen aber die Backgammonspiele aus dem französischen Hause "Deuce". Diese nur auf Bestellung angefertigten Spielbretter können ab einem Preis von ca. 4.200 Euro erstanden werden, aber auch gerne an die 18.000 Euro kosten. Wer sich eines dieser feinsten Modelle leisten kann, kann eigentlich schon gar nicht mehr verlieren.

Unser Tipp für entspannte Kaffeehausunterhaltung mit Stil beim Spiel im Jahre 2011 steht somit fest. Um final noch einmal Tabula rasa mit den Wortspielen zu machen: Backgammon ist und bleibt unser Brett Hit.

 

Bildquelle: www.deuce.fr

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