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Hin und weg | Würden Sie in die Ausschließlichkeit wechseln?

10.03.2009 | Life Guide | Sein & Haben

Schöne, teure Apfelwunderwelt. Ein Erlebnisbericht.

Sie sind smart und sexy: Die mal putzigen, mal edlen Produkte der Firma mit dem Apfellogo haben längst Einzug in den Büroalltag jenseits der Kreativbranchen gehalten.
Trendige Finanzdienstleister iphoneln gewichtig auf Kundenterminen, dröge Immobilienmakler verpassen sich mit Ihrem „Mac“ einen jugendlichen und modernen Anstrich.
So weit, so schön, sofern denn das Gerät des Begehrens minutiös funktioniert. Doch was  wenn nicht?  
Ich erhoffte Antwort von lizensierten und raren Apfel Vertragshändlern, als mein gutes Powerbook G4 pünktlich nach Ablauf der Garantiezeit plötzlich und endgültig seine Dienste verweigerte. „Da brauchen Sie eine neue Festplatte“ schallte es  in bedeutungsvoll intonierten und salbenden Worten.  Im Gleichklang prophezeiten findige  Vertragshändler bereits vor diagnostischen Aktivitäten, womöglich Kraft hellseherischer Fähigkeiten das vermeintlich Unausweichliche: irreparable Festplatte, unausweichlicher Datenverlust! Natürlich war nach dem letzten Backup bereits ein halbes Jahr ins Land gezogen. Somit konnte und durfte ich das Todesurteil nicht hinnehmen: als freiberuflicher Journalist wäre die Arbeit nicht nur weg, sondern im Wortsinne auch umsonst.

Wie erwartet, bescherte der Rettungsanker „Internet“ tausend mögliche Fehlerquellen und Tutorials zur Problemlösung, geholfen haben meine dilettantischen und diffusen Wiederbelebungsversuche nicht.  Nach zahlreichen Schmähungen glücklicher wie schadenfroher Windows User und deren eifrigen Preisungen genialer Datenrettungstools und preiswerter Reparaturexperten „an jeder Ecke“ hatte ich schweren Herzens schon fast Abschied von meinem Power- beziehungsweise Weakbook genommen. Verzweifelt und  resigniert googelte ich kauzige Stichwörter: Mac kaputt Hilfe Rettung Mac Datenrettung. DESASTER.
Das Netz scheint voll von selbsternannten Apfelkennern zweifelhafter Expertise und Referenz, dafür mit gesalzenen Preisen und großem Eifer, das schadhafte Gerät zugesendet zu bekommen.
„Ich habe da etwas für Dich“ beschwörte mich ein ehemaliger Journalistenkollege und diktierte die Nummer eines jungen Herrn, dessen Unternehmen sich „Macleo“ nennt. Auf der Website mit dem seltsamen Namen www.macleo.de versprach ein mit Stethoskop bewaffneter Mensch, die „Mac-Rettung“ für Berlin.

Die Site wirkte verspielt, doch hinterließ Sie einen angenehmen und vertrauenswürdigen Eindruck, nicht zuletzt aufgrund umfangreicher Referenzliste. Ein kurzes Gespräch mit dem „Macdoktor“ persönlich bestätigte meine Einschätzung: Dringlichkeit und Hilflosigkeit mussten durchgeklungen sein, so dass mir unverzügliche Unterstützung für den gleichen Tag zugesichert wurde. Das klang gut! Faire fünfzig Euro pauschal wurden für eine umfangreiche Prüfung von Hard- und Software samt Beurteilung einer möglichen Datenrettung veranschlagt, Reparaturarbeiten zum Festpreis würden erst auf meinen ausdrücklichen Wunsch durchgeführt.

„Manche Kunden kommen weinend zu mir, wenn mit dem Mac nichts mehr geht und es kein Backup gibt“, so Leo Lipp , Chef von „macleo.de“. „Es stimmt schon, es gibt wenige Anbieter, die  professionell und vor allem preiswert Hilfe anbieten und genau auf das Problem des Kunden eingehen. Die Service Partner arbeiten zur Fehlerbehebung meist nach Standartprozessen und haben gar nicht die Zeit  „umfangreiche Maßnahmen“, etwa zur Datenrettung durchzuführen.“ so Herr Lipp weiter. Diese „Maßnahmen“ haben sich zumindest in meinem persönlichen Fall bewährt: Zwar musste eine neue Festplatte her, trotzdem konnte das Gros meiner Daten gerettet werden

Fazit: Wenn es beim Mac um individuelle Problemlösungen zum fairen Preis geht, ist man mitunter mit einem unabhängigen Dienstleister besser beraten, als beim Mac Service Partner. Sofern man denn einen seriösen Profi ausfindig machen kann. Macleo ist so einer.


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