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21.04.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Schlips-Tipps | Die Schlinge zieht sich zu - mit Stil

Um es gleich im Vorfeld klarzustellen: Bitte fühlen Sie sich nicht auf selbigen getreten, wenn der heutige Artikel mit der Feststellung beginnt, dass sowohl vermeintlich lustige Comic-Vögel, als auch Hula-Mädchen im Baströckchen im wahrsten Sinne des Wortes untragbar sind: Jawohl, es geht, wie Sie bereits aus der Überschrift entnehmen können,  um den Klassiker des gepflegten Auftritts im Geschäfts- wie im Privatleben - den Schlips.

An der Krawatte scheiden sich nach wie vor die Geister. Wer Sie unpraktisch findet, hat dabei jedoch die wahre Bedeutung des Gentleman und Business-Accessoires Numero Uno nicht ganz begriffen. Sie ist Code, Bonus, Feinabstimmung und Savoir-Vivre-Barometer der gehobenen Klasse - kurzum: Für Perfektion unverzichtbar.
Das Vergnügen über die verschiedenen Möglichkeiten des individuellen und stilsicheren Krawattenbindens zu berichten hatten wir in der Vergangenheit bereits: Vom klassischen "Windsor" über den "Onassis, den "Albert"  bis hin zum entspannten "Sinatra" (einfach ungebunden um den Hals legen mit oder ohne chronischen Martini in der Hand), die Varianten des Bindens sind so facettenreich, wie die Auswahl des Modells an sich.
Und genau um die Modelle sollte es heute gehen. Krawatten, die sich unter Tannenbäumen oder auf Wühltischen finden lassen, sollten zumeist nicht ans Tageslicht kommen - die Verbindung zum Träger ist natürlich immanent, die potentiellen Rückschlüsse der Mitmenschen... nun ja, nennen wir Sie gefährlich.
Wirklich schicke Schlingen besitzen ein paar "eingebaute" Kriterien:

Zum einen sollte die echte, gute Krawatte aus Seide, die ganz nach Gusto mit effektreichen Kettfäden verarbeitet wurde, sein. Üblicherweise ist die Einlage der Krawatten aus sich leicht glättender und leicht zu knotender Schurwolle. Selten, aber unabdingbar ist die Verarbeitung der inneren Naht. Diese sollte von Hand und mit einem einzelnen Faden genäht sein. (Bei über 900 Millionen hergestellter Krawatten pro Jahr und Welt, sind jedoch nur etwa ein kleines Prozent auf diese Art verarbeitet). Natürlich muss jede Krawatte (ganz gleich welcher Qualität) vor dem "Umschlingen" gebügelt sein. Wenn es schnell gehen muss, ist die Aufbewahrung der feinen Accessoires im gerollten Zustand zu empfehlen - Krawatten falten, sollte man knicken.

Si, italtiano!

Es ist zwar oftmals mehr Klischee  als wirklich wahr, aber in diesem Fall sind die als volltrefflich elegant gekleideten Menschen aus dem Land der Pizza und Pasta tatsächlich führend. Oder sagen wir besser: Die Edelkarawatten-Hersteller aus dem schönen Italien.
Allen voran der neapolitanische "Krawattiere" Maurizio Marinella. Maßgeschneidert und perfekt sitzend - so wollten auch führende Politiker der letzten 20 Jahre  ihren Schlips bekommen. Günstig ist das nicht gerade, wobei auch die Termine in der klitzekleinen Manufaktur an der Riveria di Chiaia nicht wirklich einfach zu bekommen sind.

Und sonst?

Wer sich gerade nicht auf den Weg über die Alpen machen kann, dem empfiehlt die Redaktion diese Marke: Prada - schlicht, elegant, hochwertig - einfach gut "beschlipst".

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.