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13.08.2009 | Nachrichten Navigator

Rückgang bei Riester – aber Potenzial noch da!

Die Absatzzahlen der Riester-Verträge sind zwar merklich zurückgegangen. Doch die Anbieter verweisen weiterhin auf das große Potenzial dieser Form der privaten Altersvorsorge. Vor einigen Monaten Leitet Herunterladen der Datei einberichteten wir noch „Die Krise lässt den Riester kalt".

Die guten Absatzzahlen bezogen sich auf das Jahr 2008. Nun sind die Zahlen fürs 2. Quartal 2009 öffentlich und auch bei Riester-Verträgen ist die Krise angekommen. So wurden in den Monaten April bis Juni 2009 laut BVI-Statistik nur 40.500 Verträge neu geschlossen. Die Branche reagiert auf den Rückgang beim bisherigen Absatzrenner allerdings gelassen. Es existieren in Deutschland potenziell 32 Millionen riesterberechtigte Menschen. Experten schätzen, dass rund 50 Prozent einen Vertrag auch wirklich abschließen, macht rund 16 Millionen Verträge. Per März 2009 gab es 12,4 Millionen Menschen mit einer Riester-Rente.

Es ist also noch Platz nach oben. Einige Branchenteilnehmer halten es für nicht verwunderlich, dass mit zunehmender Marktausschöpfung auch die Absatzzahlen zurückgehen. Andere sehen jedoch in der Finanzkrise und dem damit einhergehenden Vertrauensverlust als Ursache für den Absatzrückgang. Auch die Einführung des „Wohn-Riester“ hatte möglicherweise Auswirkungen auf das klassische Riester-Geschäft. Neben der Zögerlichkeit vieler Kunden angesichts der Finanzkrise langfristige Sparverträge abzuschließen, kommen aktuell verunsichernde Medienberichte. So berichtete die ARD neulich darüber, dass gerade Geringverdiener trotz Riester-Vertrag im Alter keinen Cent mehr in der Tasche haben. Denn liegt der Anspruch auf die gesetzliche Rente unter der Grundsicherung, wird die Riesterrente mit der staatlichen Aufstockung bis zur Grundsicherung verrechnet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Politik diesem Thema nach der Bundestagswahl annimmt. Die FDP hat das Problem schon in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Aktualität der privaten Altersvorsorge

Die Branche verweist logischerweise darauf, wie wichtig und aktuell nach wie vor das Thema private Altersvorsorge ist. Dies zeigt auch die Neuausrichtung des Maklerpools Monad. Aus der „Gesellschaft für Finanz- und Wirtschaftsberatung mbH“ wurde nun die „Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung mbH“. Die Anbieter sehen die wichtigste Aufgabe derzeit in der Rückgewinnung des Vertrauens der Klienten in den Mehrwert von Anlagen am Aktienmarkt. Eine anhaltende Erholung an den Börsen dürfte diese Rückgewinnung erleichtern.

Mit diesen Argumenten können Vermittler auch derzeit Kunden von Riester-Verträgen überzeugen:

 

-           Riester-Fondssparpläne punkten nach wie vor mit Flexibilität,
            Kostentransparenz und Vererbbarkeit

 

-           Auch Geringverdienern kann die Riester-Rente schmackhaft gemacht 
            werden. Verweisen Sie auf die wahrscheinlich neuen gesetzlichen
            Regelungen nach der Bundestagswahl
 

 

-            Durch Langfristszenarien können Kunden auch in börslichen Krisenzeiten
             die Vorteile von Aktieninvestments aufgezeigt werden.

 

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.