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18.07.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Rollenrausch | Lang weg mit entspanntem Jugendstil

Um es gleich vorweg zu sagen: Unser heutiger Tipp in der Rubrik Lifeguide ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts für jedermann... und das ist auch Sinn der Sache. Ein ausgeprägtes Maß Extravaganz gepaart mit einem gehörigen Schuss Individualität und einem Klecks Spass- und Coolness-Affinität sollten die Menschen, die dieses Fortbewegungsmittel ihr eigen nennen wollen, doch schon mitbringen.

Trotz aller genannten Attribute entstand die Idee der Longboards der Überlieferung nach vor allem aus einem Grund: Aus praktischer Faulheit.

So haben vor etlichen Jahren kalifornische Surfer, die zu weit vom Strand entfernt lebten und zu wenig Cash für einen motorbetriebenen, fahrbaren Untersatz hatten, begonnen, Rollen unter ihre Surfbretter zu schrauben um so bergab und auf flacher Strecke leichter zum Strand zu kommen. Heute sieht man die berollten Bretter, die deutlich länger als ihr kleiner Verwandter - dem klassischen Skateboard - sind, vornehmlich in den Großstädten der Republik.

Im Gegensatz zu eben jenen, für ältere Semester unbedingt halsbrecherischen Skateboards, sind Longboards nicht konstruiert, um möglichst viele unglaubliche und unglaublich gesundheitsgefährdende Tricks zu vollführen, sondern - im Gegenteil - mit einem Höchstmaß an Entspannung und Eleganz, einem echten Asphalt-Surf-Gefühl und hervorragenden Haltungsnoten von Punk A nach Punkt B zu "gondeln".

Die Bretter haben eine Länge von 90 bis 150 cm und werden in den meisten Fällen aus hochwertigen Hölzern hergestellt.

Natürlich gibt es, wie bei jeder angesagten modernen Lifestyle-Sportart auch für die Longboards einen ganzen Katalog an Vokabeln, die beim Kauf und benutzen eine gewisse Rolle spielen (zum Beispiel: "Flex" = die Härte des Brettes, die Unterscheidung zwischen "Grip"- und "Sliderollen" oder Fahrstile, wie "Long Distance Pumping", "carven" und "sliden"). Worauf es aber wirklich ankommt ist das "cruisen": Das entspannte Surf-Gefühl beim lockeren Rollen auf den Wegen, die da kommen.

Wer sich also in den oben genannten Attributen wieder finden kann und zum Beispiel auf Messen den unvermeidlichen Tret-Rollern ("Kickboards") oder gar Segways, einen individuellen und coolen Kontrapunkt mit Spaß entgegensetzen möchte, der ist mit den langen Brettern in jedem Fall auf der sicheren und entspannten Seite. Und wem das alles viel zu entspannt ist, der kann ja mal auf einem Longboard eine weitere Vokabel in die Tat umsetzen: "Downhill". 

 

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