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11.04.2016 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.305 | Zeitmanagement – wenig Aufwand für viel Ertrag!

Sie kennen das bestimmt auch: Fachlich macht Ihnen niemand etwas vor. Sie denken wie ein Unternehmer. Ihre Verkaufs-Skills, erworben in zahlreichen Seminaren, sind bestens und wurden mittels Lektüre der neuesten Fachliteratur untermauert.
Aber irgendwie läuft’s trotzdem nicht!
Manchmal ist es wie verhext. Man macht vermeintlich alles richtig und hat dennoch das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Einer der Hauptverdächtigen: das Zeitmanagement!

Was glauben Sie, wieviel der Arbeitszeit im Durchschnitt von uns effektiv – d.h. als Einkommen produzierende Arbeitszeit (EpA) - genutzt wird? Ich verrate es Ihnen gerne: 30-35 Prozent!

Ich weiß, das klingt niederschmetternd. So viel „vergeudete“ Zeit. So viel Aufwand für so wenig …. MOMENT! Nochmal nachgedacht: Eigentlich bedeutet diese Zahl ja nichts anderes, als dass wir mit 30-35 Prozent unserer Zeit die vollen 100 Prozent unseres Ertrages erwirtschaften. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, welchen Ertrag Sie erwirtschaften, wenn Sie den Anteil der EpA verdoppeln!

Sie sehen: Dieser niedrige Anteil bietet eine riesengroße Chance, denn er bedeutet, dass hier noch jede Menge Potenzial (sprich: Zeit) ungenutzt brachliegt. Und somit die große Gelegenheit, in Zukunft effektiver zu arbeiten und den Umsatz entsprechend zu steigern. Musik in Ihren Ohren? So geht’s:

1. Ultimaten setzen
Manche Aufgaben sind sehr komplex. Manchmal kommt man nicht so richtig voran. Oder man schiebt diese einfach vor sich her. Schluss! Wer sich daran ewig aufhält, der kann gleich bares Geld zum Fenster hinauswerfen. Ultimatum setzen! Druck aufbauen! Abliefern! Und kein Pardon!

Mitunter wird diese Vorgehensweise auch mit dem Begriff „Gas-Effekt“ betitelt. Denn Gas nimmt immer so viel Platz ein, wie es zur Verfügung hat. Bei wenig Platz verdichtet es sich entsprechend. Verdichten Sie die Zeit für Ihre Aufgaben!
Tipp: Kaufen Sie sich eine Stoppuhr und wenn Sie Ihr Ultimatum brechen, so stellen Sie sich vor, dass jede Minute einen Euro wert ist. Notieren Sie sich anschließend, wie viel Geld Ihnen durch die Lappen gegangen ist – oder bunkern Sie den Betrag in echt in einem Sparschwein und spenden Sie den Gesamtbetrag am Ende des Jahres. Damit tun Sie zwar Gutes – aber das zahlen Sie doch viel lieber, wenn Sie Ihr Zeitmanagement und Ihre Umsätze optimiert haben!

2. Delegieren
Machen Sie IHREN Job gut und effizient – nicht den der anderen! In manchen Fällen rechnet sich auch die Beauftragung eines Dienstleisters. Denn wenn Sie die Arbeit von Kollegen und Dienstleistern mit erledigen, können Sie dann noch von EpA sprechen? Werden Sie für Büro-Administration bezahlt?

3. Routinen helfen
Mal dies, mal das und immer spontan die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen – im Endeffekt läuft diese Verfahrensweise auf jede Menge Ablenkungen und ineffizientes Arbeiten hinaus. Besser: Morgens 15 Minuten E-Mails bearbeiten, anschließend eine Stunde aktiv akquirieren (und NUR akquirieren) usw. Ähnlich wie bei den Ultimaten übt dies sanften Druck aus, denn Sie können Ihre Routinen für die zweite Tageshälfte ja nicht so einfach über Bord werfen.

4. Keine Störfeuer
Stellen Sie Ihre Email-Benachrichtigung ab! Gehen Sie nicht grundsätzlich ans Telefon, sondern lassen Sie sich von Ihrer/m Assistenten/in den Rücken freihalten. Wer sich von allem und jedem ablenken lässt, der wird sich am Ende des Tages fragen, was er heute eigentlich erreicht hat – und das wird dann nicht viel sein!

5. Nein sagen
Und zwar NEIN zu Anfragen, ob Sie dies noch erledigen könnten, ob Sie jenes Projekt noch leiten und ob Sie zu folgendem Termin noch erscheinen könnten. Können Sie zwar – aber was kommt am Ende dabei raus! Sie sind ein Mensch und Ihr Tag hat 24 h – dafür und dass Sie Ihre Ziele erreichen wollen und müssen hat jede andere Person Verständnis!
Mit 70 Prozent EpA zu 200 Prozent Ergebnis: Was spricht dagegen? Nichts! Viel Spaß bei der Umsetzung!

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.