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22.02.2016 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.302 | Hamster oder Macher? Erfolg braucht Planung und Kontrolle! (2/2)

Sie kennen mein Credo: Wer WILL, der MACHT! Doch auch der größte Tatendrang muss in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Man denke nur an den oft zitierten Hamster, der in seinem Rad tagein und tagaus schafft, macht und tut – und dabei keinen Zentimeter vorwärts kommt.
Viele Menschen empfinden ihren Büroalltag manchmal genauso. Man rackert und macht und tut – und weiß am Ende vom Tag gar nicht, was man eigentlich geleistet und vollbracht hat. Geht es Ihnen auch so? Schluss damit! Als Hamster gelangen Sie nirgendwo hin, als zielgerichteter MACHER gelangen Sie an Ihre Ziele. Da muss man doch gar nicht erst fragen, auf welcher Seite man stehen möchte!
Wir halten fest: Tatendrang braucht Koordination, sprich eine zielgerichtete und stimmige Planung und Kontrolle. Aber wie macht man das? Meine Empfehlungen – diese Woche zum Controlling:

1. Zieldefinition | Die Basis
Der Beginn entscheidet schon über das Ende: Sie können nur effektiv kontrollieren, was Sie vorab messbar definiert haben. Das A und O Ihrer Zielerreichung inkl. der Kontrolle ist eine logische und systematische Bestimmung Ihrer Ziele. Bsp.:

  • Ich möchte dieselben Aufgaben und Tätigkeiten in der gleichen Qualität aber mit 75 Prozent des Zeitaufwandes gemessen am Status Quo erledigen. Zeitraum bis zur Zielerreichung: 3 Monate.
  • Meine Facebook-Seite soll ab sofort über einen Zeitraum von 12 Monaten jeden Monat mindestens 100 neue „Gefällt mir“-Klicks erzielen.
  • FALSCH: Ich möchte mehr Kunden.
  • Die Zauberworte: schriftlich, klar, messbar! Und natürlich: Überschätzen Sie sich nicht!


2. Regelmäßigkeit
Wie auch bei der Planung gilt: Controlling ist kein Selbstzweck. Der Weg ist NICHT das Ziel – nur das Ziel ist das Ziel. Dennoch ist es unabdingbar, dass Sie zu festgelegten, regelmäßigen und in Stein gemeißelten Terminen den jeweiligen Stand der Dinge ermitteln bzw. sich vor Augen führen. Die Faustregel: Die Frequenz der Kontrolle geht mit der „Projekt“-Laufzeit einher. Tageszielsetzungen müssen täglich kontrolliert werden, Wochenziele mindestens halbwöchentlich usw. Dabei empfiehlt es sich, die Kontrolle routinemäßig und somit wie selbstverständlich durchzuführen – z. B. Mittwoch morgens beim ersten Kaffee.
Das gilt übrigens auch für den Fall, dass Sie insgeheim wissen, dass Sie mit Ihrem Vorhaben nicht wie gewünscht vorangekommen sind – genau genommen gilt das GANZ BESONDERS für diesen Fall. Drückebergerei verhindern Sie übrigens effektiv mit …

3. Teamarbeit
Denn Selbstkontrolle ist aller Ehren wert – Kontrolle von außen aber deutlich verbindlicher und effizienter. Ist so! Versuchen Sie deshalb immer, neue Ziele im Team zu erreichen – das gilt übrigens auch für die Zieldefinition. So kommt das Controlling quasi von selbst, gewissermaßen als „All inclusive“-Lösung.

4. Visualisierung
Machen wir uns nichts vor: Manchmal ist der Weg zum Ziel lang und kompliziert. In solch einem Fall empfiehlt es sich, den Weg zum Ziel grafisch darzustellen, inklusive der Zwischenziele, der Zeitachse, der Mitwirkenden etc. Bei aufwändigen Vorhaben lohnt sich da auch schon einmal beträchtlicher Aufwand bis hin zur Beauftragung eines Grafikers (wenn man keinen im eigenen Team hat).

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.