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21.09.2015 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.293 | Druck rausnehmen - Nein heißt Ja!

der Druck wächst. Überall. Beim Berufseinstieg (was gibt es heute an „Horden“ von Akademikern), im Arbeitsleben, in der Familiem heutzutage wird alles optimiert, alles verdichtet – was auch in Ordnung ist, denn optimiert bedeutet ja besser. Und wo wir gerade von Druck reden: Der Druck auf die Vertriebseinheiten in der Finanzdienstleistung bewegt sich derzeit auf einer Skala von 0-100 bei geschätzt 150.

Aber wie es so ist mit dem Druck: Wird er zu hoch, so platzt der Kessel früher oder später. Fragt sich also, wie man den Druck reduzieren kann. Wie man es schafft, seinen Alltag so einzurichten, dass man private und berufliche Ziele (endlich) erreicht. Dass man effizient die gewünschten Ergebnisse erzielt. Mein Vorschlag lautet, dass Sie sich den folgenden Satz einprägen:
An jedem Ziel klebt ein Preisetikett.

Sie wollen beruflich Vollgas geben und bspw. ein Unternehmen aufbauen? Ihr Privatleben wird darunter leiden. Sie wollen abnehmen und gesund sein? Schlemm-Orgien und Naschereien gehören dann der Vergangenheit an. Sie wollen viel Zeit für Ihre Familie? Hobbies wie Windsurfen, Theaterbesuche usw. sind dann nicht mehr drin. Sie wollen ein Ziel erreichen? Gut. Aber andere Wünsche müssen Sie womöglich streichen.

Das Problem, nicht zuletzt im Berufsleben: Wir gestehen uns das nicht ein. Und wir differenzieren nicht zwischen Wünschen (verbunden mit einem Ziel) und vermeintlichen Wünschen. Schon eher schieben wir alles vor uns her und jammern (unser aller Lieblingsbeschäftigung), dass wir dies und das nicht erreichen, fühlen uns dabei unerfüllt und haben ein schlechtes Gewissen – oder schlimmer: schlechte Ergebnisse.
Lernen Sie deshalb „Nein!“ zu sagen:

  • Nein! Ich will nicht allseits bewunderter Unternehmer und Millionär werden. Ich WILL Zeit für mich und meine Familie.
  • Nein! Ich will keine Familie, ich WILL mich mindestens 4 Mal die Woche sportlich voll verausgaben und den Körper eines Musterathleten haben.
  • Nein! Ich will nicht pünktlich Feierabend machen und bei meiner Familie sein, ich WILL zusätzlich Zeit und Energie in mein Unternehmen stecken.
  • Nein! Ich will nicht Karriere machen und auch keine Familie. Ich will so weinig arbeiten wie möglich und lieber die Welt sehen und bereisen.

Ihre Entscheidung. Aber vergessen Sie nicht: Es ist eine Entscheidung ähnlich einer Weggabelung – gehen Sie den einen Weg, ist der andere verloren. Wenn man das akzeptiert, dann steigen die Chancen erheblich, das zu erreichen was man wirklich WILL.

Kein Praxistipp ohne Umsetzungshilfe:

1. Heute in 20 Jahren: Was wollen Sie bis dahin erreicht haben? Auf was können Sie auch verzichten? Schreiben Sie es auf. Den Zettel müssen Sie noch nicht einmal zwingend aufbewahren. Wichtig ist, dass Sie sich wirklich mit der Frage auseinandersetzen.

2. Auch wenn es etwas makaber klingt: Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur zwei Jahre Zeit, um einen Teil Ihrer Ziele in die Tat umzusetzen. Welche wären das?

3. Mit Ja oder Nein beantworten: Wenn Sie weitermachen wie bisher, erreichen Sie Ihre (wahren) Ziele?

4. Reden Sie mit Menschen über Ihre Ziele, bspw. mit Ihrem Ehepartner – das schafft Verbindlichkeit.

5. Verwenden Sie einen Flipchart, Mindmap o. ä. um die Gedanken zu sortieren.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.