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11.08.2014 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.269 | Liebe Verbraucher, ich mache einen guten Job!

was haben diese Berufe

  • Feuerwehrmann/frau
  • Sanitäter
  • Krankenschwester/pfleger
  • Pilot
  • Arzt

mit den folgenden Berufen

  • Profisportler
  • Journalist
  • Werbefachleute
  • Versicherungsvertreter
  • Politiker

zu tun?

Ja, Sie ahnen es: Den oberen Berufsgruppen bringen Herr und Frau Mustermann am meisten Vertrauen entgegen, den unteren hingegen … tja, die bewegen sich laut öffentlicher Meinung von Berufswegen mit einem Bein im Knast – wenn man´s mal drastisch formulieren möchte. Auf jeden Fall vertraut man ihnen nicht und in „guter“ alter Tradition balgen sich einmal mehr Politiker und Versicherungsvertreter um den letzten Platz.

Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie des GfK Vereins, für die ca. 28.000 Verbraucherinterviews geführt wurden. Sie können´s nicht glauben? HIER gibt´s den Beweis (Link zu cash-online.de).

Ist ja auch nicht weiter dramatisch, denn was haben Vermögensaufbau und finanzielle Absicherung schon mit Vertrauen zu tun?

„Spaß“ beiseite. Ich finde es wirklich traurig, dass eine ganze Branche und mit Ihr tausende von Vermittler in solch einem schlechten Licht dasteht. Sicher, die schwarzen Schafe, die Exzesse und Skandale, sie sind real und nicht wegzudiskutieren. Aber was ist mit all den Marktteilnehmern, die jahrzehntelang gute Arbeit leisten und hierbei stets das Wohl der Kundschaft im Auge haben? Sie bekommen als „Lohn“ regelmäßig eine zentnerschwere Misstrauenskeule namens Umfrageergebnisse über den Schädel gezogen.

Und wer weiß schon genau, ob und wieviel Kundschaft einem durch solch eine Medienberichterstattung durch die Lappen geht (Da lass ich meine Kohle doch lieber gleich auf dem Sparbuch, so weiß ich wenigstens, was ich (nicht) habe.)?
Fragt sich: Was kann man dagegen tun?
Wie es der Zufall so will, handelte der Praxistipp von vor zwei Wochen um eben jenes Thema: Vertrauen und wie man es bildet. Hier gelangen Sie zum Praxistipp Nr. 268: Nur die Schlauen schaffen Vertrauen!

Und sonst?

Mein Tipp: Glänzen Sie im Kundendialog mit Transparenz und Beharrlichkeit!
Als Vermittler können Sie die Berichterstattung der Medien ebenso wenig beeinflussen, wie die Frage, welche Studienergebnisse uns den Arbeitsalltag vermiesen. Was Sie aber tun können: Sich in Ihrem persönlichen Umfeld und über Ihre Unternehmenskommunikation Vertrauen zu erarbeiten.

Ja, erarbeiten! Keine Transparenz ohne Mühe und Beharrlichkeit. Nehmen wir einmal die sozialen Netzwerke, die Foren und Blogs und alles, was das Web 2.0 zu bieten hat: Hier können Sie ein Ohr am Puls der Zeit haben, hier können Sie sich unkompliziert mit Ihren Kunden austauschen, Fragen beantworten etc. Nicht selten duzt man sich im Social Web sogar und das ist ja auch schon ein erster Schritt. Das Schöne daran: Die Grenze zwischen Medienschaffenden und Lesern verschwimmt, was die Kundenbetreuung revolutioniert.

Was das nützt? Na zum Beispiel …

  • könnten Sie auf negative Vorurteile treffen, die Sie dann auf persönlicher Ebene ausräumen. Und das Beste daran: Anders als im Kundentermin vor Ort können hunderte, manchmal tausende Menschen mitlesen.
  • können Sie den öffentlichen Diskurs beeinflussen – der findet heute nämlich nicht mehr nur in den Printmedien statt.
  • können Sie sich mit Beiträgen in Foren etc. als Experte profilieren. Und wenn dann auch noch der „Ton“ stimmt (also das Menschliche), dann gibt es einen Vermittler mehr, dem man vertraut.

Nur: Das ist harte Arbeit. Denn neben all den eigentlichen Aufgaben im Berufsleben auch noch den Kundendialog via Neue Medien suchen und pflegen … puh! Aber wem sagen Sie das ;-).

Wer soll das Image unserer Branchen mitgestalten und zum Guten wenden, wenn nicht SIE, der jahrzehntelang gute Arbeit leistende und hierbei stets das Wohl der Kundschaft im Auge habende Vermittler? Die Mühe lohnt sich!

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