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15.04.2014 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.261 | Motiviert & stressfrei mehr erreichen!

Jeder kennt das von sich selbst und von Kollegen: Man weiß gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Dieses und jenes muss noch gemacht werden, und das, und das auch noch, jetzt aber erstmal ab ins Meeting, morgen bin ich dann den ganzen Tag geschäftlich unterwegs, und jetzt ist schon wieder halb eins und ich hab noch nichts geschafft! 
Hat´s einen erwischt, so hangelt man sich von Aufgabe zu Aufgabe und biegt das irgendwie alles gerade – irgendwie
Solch ein Szenario ist leider ebenso alltäglich wie demotivierend, stressaufbauend und misserfolgsfördernd. Denn mal ehrlich: Wenn wir unter größtem Stress unsere Aufgabenirgendwie erledigen, dann blühen wir alle nicht zur Höchstform auf und erzielen folglich nicht das bestmögliche Resultat. 
Wer sich damit nicht zufrieden geben möchte, wer optimale Ergebnisse erzielen, stressfreier, zufriedener und eventuell sogar glücklicher durch Job und Leben gehen will, der muss die Stellschrauben an zwei Punkten neu justieren: Bei der Eigenmotivation sowie dem Zeitmanagement. 
Sagt sich so einfach: An den Stellschrauben drehen. Nur, wie soll das gehen? Hier die Klassiker unter den Methoden des Motivationstrainings: 

1. Basiswissen: Welcher Typ sind Sie?
Um herauszufinden, wie man die Aufgaben im Berufsalltag möglichst effizient und rundum zufriedenstellend bewältigen kann, muss man zunächst erkennen, woher man hierfür die Motivation bezieht. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen extrinsischer Motivation (für eine Belohnung bzw. Vermeidung von Bestrafung) und intrinsischer Motivation (um seiner selbst willen). 
Sprich: Tun Sie die Dinge, weil andere es von Ihnen erwarten, oder hören Sie auf die innere Stimme und setzten Ziele selbstbestimmt? Finden Sie es heraus! Am besten funktioniert das mit dem guten alten Altheilmittel: Papier, Stift und Zeit. 
Beantworten Sie sich unter anderem die folgenden Fragen: 

- Weshalb habe ich meine Berufswahl getroffen, wie ich Sie getroffen haben? 
- Was waren im Beruf die wesentlichen Zielsetzungen der letzten Jahre? 
- Wer hat diese Zielsetzungen festgelegt? 
- Wurde die Zielerreichung in Zwischenziele unterteilt? 
- Wer hat die Zwischenziele definiert? 
- Was ist die Größte Freude, die mir bei der Arbeit zuteilwerden kann? Warum? 
- Was ist meine größte Angst bei der Arbeit? 
- Woraus nährt sich diese Angst? Was wären die Konsequenzen? 
- Möchte ich beruflich etwas erreichen oder einfach nur mein Auskommen haben? 

2. Intrinsischer Motivationstyp
Setzen Sie sich Ziele fast immer aus Eigenmotivation? Hören Sie auf Ihre innere Stimme und wägen diese gegen externe Wünsche und Anforderungen ab? Sind Anstöße von außen schlicht unnötig, damit Sie Ziele erreichen? Glückwunsch! Höchstwahrscheinlich fällt es Ihnen relativ einfach, anderen Menschen ein „Nein“ zu entgegnen und die eigenen Prioritäten so zu setzen, dass Sie stressfrei und erfolgreich an Ihre Ziele gelangen. 
Falls Sie dennoch praktische Hilfestellung bei der Zielerreichung wünschen, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf des ZIEL NAVIGATION SYSTEM, welches Sie HIER finden. 

3. Extrinsischer Motivationstyp
Sie reagieren hauptsächlich auf das, was andere von Ihnen erwarten? Sie wollen es anderen Menschen recht machen? Von alleine passiert eher wenig? Sie merken bereits an den Fragen: Gehört man diesem „Typ Mensch“ an, so gestaltet sich das Unterfangen, stets motiviert und stressfrei durch Job und Leben zu gehen, schwieriger. Wohlgemerkt: schwieriger, nicht unmöglich – wie Sie in den nächsten Punkten erfahren. 

4. Machen Sie Ziele zu Ihren eigenen Zielen
Setzen Sie sich eigene Ziele! Wenn das nicht „automatisch“ funktionieren sollte, dann machen Sie das eben ganz bewusst, mit – Sie ahnen es – Papier und Stift und dem o.g. ZIEL NAVIGATION SYSTEM. Selbst wenn beruflich die die Zielvorgaben vom Vorgesetzten kommen sollten, so gibt es immer noch genug Raum für eigene Ziele: den Arbeitsplatz sichern, eine Gehaltserhöhung anstreben, Ziele effizienter und in weniger Zeit erreichen, mit Kollegen besser auskommen und, und, und … 

5. Den Tag Revue passieren lassen
Der Tag ist schon wieder vorbei und ich hab nichts geschafft. Wirklich? Stimmt oftmals gar nicht! Wer sich abends noch einmal bewusst vor Augen führt, was man an diesem Tag erreicht hat, stellt oftmals fest, dass es doch gar nicht so wenig war. Halten Sie das fest! Damit behält man nicht nur den Überblick, die eigenen Erfolge schwarz auf weiß zu sehen motiviert zudem ungemein. 

6. Ja-Sager haben´s schwer!
Wer im Beruf erfolgreich sein will, muss Nein sagen können. Nein, diese Aufgabe kann ich aus zeitlichen Gründen nicht übernehmen. Nein, für diese Aufgabe fehlt mir die Kompetenz.Klingt zwar erstmal negativ, doch nur weil Ihr Zeitbudget erschöpft ist und Sie über spezielle Kompetenzen nicht verfügen, heißt das nicht, dass Sie keine Kompetenzen haben und nicht effizient arbeiten können. Ganz im Gegenteil, Sie zeigen hierdurch gesundes Selbstbewusstsein. Wer jedoch immer Ja sagt, der ertrinkt in Aufgaben, denen man eventuell teilweise gar nicht gewachsen ist. Das verursacht nichts als Stress und schlechte Ergebnisse. 
Und genau das wollen wir ja alle vermeiden. Wir wollen optimale Ergebnisse erzielen, stressfreier, zufriedener und eventuell sogar glücklicher durch Job und Leben gehen. Viel Spaß und gutes Gelingen beim Justieren der Stellschrauben! 


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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.