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14.03.2014 | Vertriebstipp der Woche

Praxistipp Nr.259 | Der richtige Ton – Ihr Startvorteil!

Es gibt so ein paar Weisheiten im Leben, die stellt wirklich niemand in Frage. Genau in diese Kategorie fallen wohl die nächsten fünf Worte: Der Ton macht die Musik. 
Dieses gute alte Sprichwort gilt für quasi für alle Bereich des Lebens, nicht zuletzt für den Umgang mit Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern sowie mit Kollegen. Ein offenes sowie sympathisches Auftreten, Eloquenz, Empathie und Manieren haben jedenfalls noch keiner Karriere geschadet. 
Mehr noch: Für VerkaufsUnternehmer sind dies grundlegende Tugenden und die Basis für beruflichen Erfolg! 

Sie kennen das: Im Negativfall sitzt man im Termin und denkt sich Dinge wie: 
- Mann, der redet ja wie ein Wasserfall. 
- Kriegt die eigentlich auch mal ihren Mund auf? 
- Jetzt lass mich doch mal ausreden! 
- Wie redet der denn?

Man sollte meinen, dass all diese Dinge eigentlich keine Rolle spielen und dass ausschließlichHard facts wie Produkt, Dienstleistung, Fachwissen usw. wirklich zählen. Ist aber nicht so! Menschen mit richtigem Ton haben in Terminen (Bewerbungsgespräche, Beratungsgespräche etc.) gegenüber ihrer weniger eloquenten Konkurrenz unweigerlich einen Startvorsprung. So als würden sie beim 100m-Rennen ihren Startblock 10 m vor den Mitbewerbern platzieren dürfen. Diese müssen dann schon wirklich sehr schnell rennen können, um ihren Widersacher noch einzuholen. Das mag man ungerecht finden, das mag man anprangern – ändert aber nix. 
Und einmal mehr stellt sich die Frage: Soll man sich einfach in sein Schicksal begeben und den Naturtalenten den Vortritt lassen? Als Antwort ein klares Nein. Es gibt immer Mittel und Wege und Sie wissen ja: Wer WILL, der MACHT! 

Und was kann man machen? 

Trainieren! Das geht sogar ganz einfach. Man nehme ein Diktiergerät und zeichne einfach mal ein Gespräch auf. Das kann ein Termin mit Freunden sein, oder ein Beratungsgespräch mit einem Kunden bzw. Geschäftspartner. Sie können gerne vorher fragen: Wenn Sie nichts dagegen haben, so würde ich unser Gespräch gerne aufzeichnen. Das dient ausschließlich meiner persönlichen Weiterbildung, das Gespräch lösche ich nach der Auswertung selbstverständlich sofort. 

Oder, Sie vergessen das Gerät vor dem Terminbeginn auszuschalten, das kann ja auch jedem einmal passieren, dann haben Sie es halt aufgezeichnet.  

Nach mehrmaliger Anwendung werden Sie deutliche Fortschritte erkennen. Und auch wenn diese Medizin niemandem gut schmeckt (wer hört sich schon gerne selbst zu?), so ist sie dennoch äußerst wirksam und völlig frei von Risiken und Nebenwirkungen. 
Klingt unrealistisch? Machen die Kunden eh nicht mit? Dann frage ich Sie: Haben Sie schon einmal in einem Callcenter angerufen? Dort wird jedes Gespräch aufgezeichnet, es sei denn Sie untersagen dies aktiv. Nur zu einem Zweck: Um die Mitarbeiter zu verbessern. Und wenn schon kein Geschäftskontakt in Frage kommt, so sind Ihre guten Freunde doch bestimmt gerne behilflich.

 
Und sonst? Na die Basics! 

- Sprechen Sie klar, deutlich und nicht zu langsam. 
- Halten Sie Augenkontakt, bei mehreren Gesprächspartnern abwechselnd. 
- Nie die Contenance verlieren – auch wenn Sie sich innerlich noch so sehr aufregen. 
- Bringen Sie Ihre Sätze stets zu Ende. 
- Souveränität wahren! Sie sind überfragt? Ein klares Das entzieht sich derzeit meiner Kenntnis ist allemal besser, als hilfloses Gestammel.
 
Sich selbst zuzuhören bedeutet, die eigene Person besser kennen zu lernen, eine realistischere Einschätzung seines ganz persönlichen Tons zu erhalten. Je besser man diesen trifft, desto schöner die Musik und desto besser der Startplatz. Oder wollen Sie mit Rückstand ins Rennen gehen?

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.