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15.06.2009 | News spezial

Nachgefragt | Interview mit Michael Hahn, Geschäftsführer von "Das Stadtkonzept"

Das "StadtKonzept" geriert sich als führendes Unternehmen Berlins im Bereich der Vermarktung von kommunalen und ehemals kommunalen Wohnungsbeständen. Die Vertriebsnachrichten wollten vom Geschäftsführer Michael Hahn wissen, ob die Angebote des Stadtkonzepts auch für Vermittler der Finanz- und Versicherungsbranche interessant sein könnten. 

VN: Herr Hahn, zuerst, wer oder was ist denn Das Stadt Konzept?

Hahn: Das Stadt Konzept konzentriert sich auf die Vermarktung von vermieteten Wohnungen an Anleger, besser gesagt an „ Immobiliensparer“. Seit über 20 Jahren sind wir in diesem Geschäftsfeld tätig, seit 9 Jahren sind wir direkt aus der Hauptstadt aktiv. Unsere Auftraggeber sind überwiegend kommunale Wohnungsbaugesellschaften, für die wir als administrative und kommunikative Schnittstelle das gesamte Geschäft abwickeln.

VN: Wo kommen denn die Endkunden her?

Hahn: Wir arbeiten kooperativ mit Geschäftspartnern aus dem Finanzvertrieb zusammen, die Immobilie als Ergänzung zu Vorsorge – oder Vermögensaufbauprodukten. Wie fondsgebundene LV´s oder Rentenpolicen wird die Immobilie von Endkunden als „solide Anlage“ empfunden:  wenn man Erfahrungswerten glauben schenken darf, ist das klassische Modell der Vermögensaufbaupyramide bei deutschen Anlegern weitgehend akzeptiert, die Streuung von Risiken ein fester Bestandteil der Anlageentscheidungen. Immobilien haben in diesem Kontext als Anlageform eine sehr positive Wahrnehmung.

VN: Wo sehen Sie den Ihren Wettbewerbsvorteil anderen Mitbewerbern gegenüber?

Hahn: Das sind 2 Punkte. Zum Einen, haben wir kommunale Auftraggeber, für die ein langfristig sicheres Geschäft vor Allem steht. Deswegen haben wir die „Sachwertrente aus Berlin“ entwickelt. Der Kunde bekommt bei uns ein gesamtes Konzept angeboten und hat uns dann 10 Jahre lang als direkten Ansprechpartner – und zwar bei allem, was mit seiner Wohnung zu tun hat.

Zum Anderen: Gute Produkte haben viele, aber die Frage ist doch heute: Wie kommt ein Produkt denn zum Kunden? Und wer kann denn wirklich ohne langjährige Erfahrung ein so komplexes Produkt wie eine vermietete Wohnung „an den Mann“ bringen?

Wir haben ein modulares System, bei dem der Partner einfach auswählt, was er in diesem gemeinsamen Geschäft leisten kann und möchte– und welchen Part wir dabei übernehmen sollen.Das sehen wir als den Hauptvorteil, den wir unseren Partnern bieten können.

VN: Ich bin jetzt etwas verwirrt, wenn ich Sie richtig verstehe, Herr Hahn, ist das Produkt für Sie weniger „wert“ als das System?

Hahn: Ja, Herr Hövermann, Sie sehen das richtig. Das ein Verkäufer seine Produkte kennt, das ist genauso selbstverständlich wie das Produkte geprüft und werthaltig sein müssen. Vertrieb bedeutet aber das Vermarkten von Produkten, also muss die Kernkompetenz auch im Bereich der strategischen Umsetzbarkeit des Produktes liegen.

Wie bereits erwähnt: Es hilft dem Kunden nicht weiter, wenn ein Produkt alle BaFin-Hürden geschafft hat und der Vertrieb die AGB´s auswendig gelernt hat. Nur wenn ich es schaffe, dem Kunden seine Vorteile transparent zu machen, kann ich ihn für einen Kauf sensibilisieren.  Daher sehe ich im System „Mehrwert“ als im Produkt.

VN: Eine Frage in eigener Sache: Wie finden Sie unsere Vertriebsnachrichten?

Hahn: (lacht) Was soll ich jetzt antworten? Ich finde den Ansatz hervorragend. Alles, was sich dem Thema Verkauf widmet, muss unterstützt werden. Und es würde mich freuen, wenn sich ihr Medium weiterhin super gut verbreitet. Dazu drücke ich Ihnen die Daumen!

VN: Herr Hahn, wir danken Ihnen für das Gespräch!

 

Das Interview führte Marcus Hövermann

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