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01.02.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Mode: Anschnallen | Ein Detail, das hält, was es verspricht

Unsere heutige Vorstellung ist schon etwas für die Fortgeschrittenen in Sachen Stilkunde und souveränem Erscheinen. Es gibt Accessoires die schlichtweg als entbehrlich anzusehen sind und auch bei nicht Vorhandensein absolut nicht ins Gewicht fallen. Andere hingegen haben Gewicht - oder zumindest bei manchen mit demselbigen zu tun.

Wer wirklich Wert auf eine perfekte Garderobe und damit auf ein universell gepflegtes und besseres Auftreten legt, ist eben auch bei der Wahl des Hosenbundbegleiters - auch als Gürtel bekannt - von einer besonderen Aufmerksamkeit zwischen subtil und abgestimmt geleitet.

Es gibt den schlimmsten Fall: Kunstlederimitate mit einer Gürtelschnalle, die so groß und protzig (falls falsches Silber als protzig bezeichnet werden kann) ist, dass der geneigte Beobachter meinen könnte, der Träger hat statt einer Gürtelschnalle eine Bratpfanne ohne Teflonbeschichtung über seinem Hosenstall drapiert. Sowohl im geschäftlichen, wie im privaten Bereich ist von verchromten Sattelitenschüsseln als Hosenhalter dringend abzuraten.

Die zwei elementaren Dinge

Erstens: Das Material des Gürtels und der subtil-eleganten Gürtelschnalle, und zweitens: Die Abstimmung mit dem Rest der Garderobe - in erster Linie mit dem Schuhwerk natürlich.

Wie auch bei anderen Kleidungsstücken ist das Zauberwort eines gelungenen und gleichzeitig diskreten, kosmopolitischen Erscheinungsbild: "Maßgeschneidert".

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, was die Verwendung gelungener Accessoires auf Hüfthöhe angeht, der kommt - wie so oft - an der Hauptstadt Frankreichs nicht herum. In Paris, genauer: in dem Atelier "Duret", zu finden in der Rue Duret 29, werden Gürtel in Anmutung und Qualität des Feinstem vom Feinen handgefertigt und, wie bereits hervorgehoben, maßgeschneidert.

Angefangen bei dem verwendeten Leder - die Palette gereicht hier von Haifisch- und Boxcalf-, über Python-, bis zu klassischem Kalbsleder uvm. - über die Schnalle aus rhodiniertem Silber, poliertem Messing und vielen weiteren Varianten, bis zu der Tatsache, dass die handgefertigten Einzelstücke jeweils nur drei Löcher aufweisen (was dem Träger der handgenähten Unikate eine gewisse Disziplin abverlangt, die dabei jedoch zum übrigen Auftritt so oder so dazu gehört) - diese Modelle sind wohl das exklusivste und beste in der Welt der exklusiven Details.

Wer in dem Atelier von Mickael Benarrochs vorbeischaut kann also, zu seinen handgefertigten Schuhen, den abgestimmten Gürtel herstellen, oder sich gleich Schuhe und Gürtel in Kombination anfertigen lassen. Der Preis für einen perfekten Gürtel liegt zwischen 300 und 800 Euro, und die Wartezeit kann auch schon einmal bis zu sechs Wochen betragen.

Nichtsdestotrotz: Es lohnt sich in jedem Fall - auch wenn man den alten Gürtel zunächst etwas enger schnallen muss.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.