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25.07.2016 | Life Guide | Sein & Haben

Kühlkunde | Die Quadratur des Wassers

Bei den "temperaturvollen Hitzewallungen" der letzten Sommertage stand ganz wärmetechnisch gewiss nur eines im Mittelpunkt: Abkühlung. Der akute Stoff der Dinge war natürlich dementsprechend das H2O - auch bekannt unter Wasser. Der schönste Aggregatzustand des von Haus aus flüssigem Lebenselixiers ist an heißen Tagen natürlich der gefrorene - in Form von Eis.

Zeit also, sich das coole Zeug an wenig genauer anzusehen. Wir haben daher eine kleine Kühl- und Stilkunde in Sachen Ice, Ice, Baby auf Lager. Zunächst eine knappe Historie, wie das kalte Klimpern in Würfelform überhaupt in unsere Gläser gekommen ist.

Historie

Der Beginn der "Eiszeit im Glas" war eine echte Schnapsidee an einem sehr warmen Sommerabend des Jahres 1805, bei einer Cocktailparty des angesehenen Anwalts und Abgeordneten William Tudor in Boston, Massachusetts. Williams Sohn Frederic und sein Bruder sinnieren beim Genuss von gekühlten Drinks darüber, was wohl die Menschen in der Karibik oder anderen "heißen" Gegenden dafür geben würden, ein solch lecker-gekühltes Getränk zu sich nehmen zu können. Ein Gedanke, der Frederic auch an den nächsten Tagen nicht mehr loslies.

Ein paar Monate später schickte Frederic Tudor - unter sorgenvollem Blick seines Vaters und dem Spott ortsansässiger Gazetten, das erste Schiff mit 130 Tonnen klarstem Eises (herausgebrochen aus dem gefrorenem Familienteich namens Rockwood Pond) in Richtung Karibik. Es sollte nicht für coole Drinks, sondern auch für Ärzte zur Kühlung von Gelbfieberpatienten in der Region Verwendung finden.

Es folgten dann Rückschläge, Schmelze, Innovationen zur Kühlung durch neuartige Isolierungen des Guts an Land und auf Schiff (Heu, mehrere Hohlräume, Tannenrinde, weißer Anstrich), weitere und größere Routen für den Export nach Kuba und für die Briten bis nach Kalkutta, Indien, was der größte geschäftliche Erfolg für den kalten Unternehmer wurde.
45 Jahre nach der Gartenparty war der belächelte Frederic Tudor zum unangefochtenen Ice-King.

Heute

Naja, heute gibt es das Eisfach im Kühlschrank. Wer jedoch wirklich was auf sich und seine kredenzten Drinks hält, der lässt die Würfel nicht aus einer Plastikschale stillos in die kristallenen Gläser plumpsen, sondern schneidet ganz souverän und gekonnt mit ordentlichem Werkzeug an einem Eisblock herum. Das hat nicht nur Klasse, sondern ist auch ein echter "Killer" auf jeder Cocktailparty dieser tage - Basic Instinct sei auch ein wenig gedankt.

Wie genau das geht - mit dem Herstellen echt cooler Hingucker im Glas - dass können Sie hier nachlesen: LINK www.saveur.com/article/techniques/how-to-make-perfect-ice-for-cocktails

Zum Einstieg aber hier ein kurzes Filmchen. Viel Spaß dabei!

 

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.