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04.07.2011 | Nachrichten Navigator

Kommt „Grün“ nachhaltig? | Die Hoffnung, das Defizit

Fukushima, Moratorium, 21 – Synonyme für eine umfassende Sensibilisierung und einen bemerkenswerten Bewusstseinswandel in nahezu der gesamten Bevölkerung der Republik. Das Jahr 2011 wird höchstwahrscheinlich unter den Zeichen der Nachhaltigkeit und Ökologie in die Annalen eingehen. Katastrophen, Entscheidungen, die Medien, (Wahlkampf-)Politik und auch die bereits vor einigen Jahren begonnene Entwicklung zum „bewussten Lifestyle“ sind in diesem Jahr so präsent und sichtbar wie in keiner Zeit zuvor. Die Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und der Finanzdienstleistungsbranche existiert zwar ebenfalls – führt jedoch (noch) ein Schattendasein.

Ganz gleich ob energiesparende Solarzellen auf dem Dach des Eigenheims, Bio- oder Fairtrade-Nahrungsmittel: Der grüne Markt boomt  - ein Ende nicht so bald in Sicht. Klimawandel, Atomausstieg, Energiekrise, Lebensmittelskandale und Co. werden auch in naher Zukunft relevante Themen in der Politik und der Öffentlichkeit bleiben. Wohl dem, der durch hervorragende Portfolios und fundiertes Wissen auch in Sachen Geldanlage in nachhaltige Fonds oder ökologische Investments glänzen kann. Zumal eine vor kurzem veröffentlichte Studie zwar das große Interesse der Bevölkerung an einem ökologisch nachhaltigen Lebensstil bestätigt, sich jedoch hinsichtlich des Wissens über Möglichkeiten von grünen und nachhaltigen Investments bei den potentiellen Kunden zum Teil frappierende Lücken auftaten, woraus sich natürlich Beratungsnotwendigkeiten für „natürliche“ Produkte ergeben.

Die im Auftrag der Comdirect Bank von dem Meinungsforschungsinstitut Forsa mit insgesamt 1.000 Personen durchgeführte Befragung brachte eindeutige Erkenntnisse zum Vorschein. Beinahe drei Fünftel der Befragten Personen (58 Prozent) gaben an, noch nie etwas von nachhaltig ökologischen Investments gehört zu haben. Wichtigste signifikante Unterschiede konnten bei dieser hohen Anzahl der Personen am Einkommen festgemacht werden: So gaben knapp die Hälfte der Personen, die ein Haushaltseinkommen von mehr als 3.500 Euro Netto haben (47 Prozent) an, schon einmal etwas über so genannte „grüne Geldanlagen“ gehört zu haben, während bei den Personen deren Einkommen unter dem Verdienst von 1.500 Euro Netto lag, nur 20 Prozent angaben, von diesen Produkten gehört zu haben.

Fazit:

Good News also - Gute Kunden und nachhaltiger Marktwachstum absolut möglich
Bad News (im weitesten Sinne) – Umfangreiche und  qualitativ hochwertige Hintergrund- und Wissensaneignung absolut notwendig, da der Begrifflich der Nachhaltigkeit bereits heute schon inflationär verwendet wird. Zukünftige Kundenskepsis vorprogrammiert.

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