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21.03.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Klares Wässerchen | Der "gehobene" Feier-Abend

Endlich wieder WE, wie es heute in aller gebotenen Kürze der Zeit so schön abgekürzt wird. Das wohl verdiente und endlich eingetretene Wochenende, so der altertümliche Name der besten Zeit der Woche, begeht ein jeder auf seine Art. Manch einer entspannt bei einer Partie Golf um sein Handicap auf Vordermann zu bringen, ein Anderer mag lieber einen Roman auf dem Weg zu seiner Privatinsel lesen, wiederum andere unternehmen vornehmlich eines: Sie gehen ausgiebig feiern.

Die Feierkultur unterliegt dabei hauptsächlich zwei Zeitfaktoren:

  1. der zeitgenössischen Kultur des aktuellen Jahrzehnts 
  2. dem momentanen Alter des oder der Gewillten

Der Tanztee ist dabei mittlerweile ebenso aus der Mode, wie es "Raves" ab einem gewissen Alter (so um 15 ½)  sind. Eines jedoch bleibt bestehen: Gefeiert wird immer.
Ebenfalls eine Veränderung durchleben die Begleiterscheinung und Zutaten eines gelungenen Festes - und schon wären wir beim Thema:
Alkohol tritt meistens als gern gesehener und verköstigender Gast bei den diversen Aktivitäten des nächtlichen, wochenendlichen Amüsements als wahlweise Neben- oder auch Hauptdarsteller auf. Auch hier ist ein Wandel der Kultur zu beobachten.
Galt der russischen Getreide- bzw. Kartoffel- oder auch Melasseschnaps, der Vodka, früher als Garant für eine erfolgreiche Karriere als Absturzüberlebender bzw. Märtyrer für "Mütterchens beste Nahrung", hat sich das hochprozentige Destillat aus dem Osten als angesagter und hochwertiger "Kurzer“ auf lange Zeit einen der vorderen Plätze bei der Wahl der Waffen im berauschten Miteinander gesichert. Ähnlich dem, durch geschicktes Marketing wieder modernen und daher weltbekannten "Jägermeister", gilt der Vodka heute als "absolut" salonfähig.
Aber: Natürlich nicht jeder. Gemieden werden sollten vor allem die niedrig preisigen Variationen, die gerne mal die Belegschaft des Kremls der letzten Jahrzehnte im Namen führen. Ebenso wie grundsätzliches zuviel Trinken tun diese Jungs meist Geist, Kopf und Körper(motorik) nicht besonders gut.
Wer wirklich mit Stil und Geschmack dem "Wässerchen" die Labsal des feierlustigen Gaumens angedeihen lassen möchte, sollte sich auf die wirklichen Werte besinnen. Wir haben eine kurze Liste der klaren Kurzen, die wirklich etwas an Geschmack und Prestige können für Sie zusammengestellt:

  1. "Chopin-Vodka" - ein Premium-Luxus-Wässerchen aus Polen, das entweder aus extra spät geernteten Kartoffeln oder auch Qualitätsroggen destilliert wird. Die praktische 6-Liter-Flasche gibt es bereits ab ungefähr 280 Euro beim Fachhändler
  2. "Grey Goose" - der Internationalste auf unserer Liste. Der Erfolg der "grauen Gans" kommt nicht von ungefähr. Die Marketing-Menschen, die diesen edlen Vodka an den geneigten Verbraucher bringen, sind eben dieselben, die schon den "Jägermeister" zurück auf die Bestellzettel der Theken rund um die Welt gebracht haben. Fazit: Gut. 
  3. "Diva-Vodka" - auf der Insel der kleinen Pferde - den Shetlands - wird, oder besser wurde, dieses edle Stöffchen kreiert und destilliert. Aus dem Hause "Blackwood" bekam der "Diva-Vodka" 94 von 100 möglichen Punkten bei World Spirits Awards 2006. Leider ist der Vodka so gefragt, dass er seit einiger Zeit ausverkauft ist. Wer dennoch eine 0.7 Liter Flasche ersteigern möchte, sollte neben Glück auch noch 400-500 Euro im Gepäck haben. Ach so, das besonders Besondere ist neben den grandios hochwertigen verwendeten Rohstoffen auch der Fakt, dass zur Filterung Diamantenstaub verwendet wird/wurde. Also: Rein. Damit. Ganz klar.
  4. "Kauffman-Vodka" - der Klassiker. Neueste Technologie und beste Zutaten treffen hier aufeinander. Ganz gleich ob "Kauffman Special", "Kauffman Pfeffer & Kümmel" oder "Kauffman Hard" - wer gehoben sein Glas Heben möchte ist mit diesem Vodka auf der sicheren Seite. (Zumindest wenn man es mit dem Heben nicht übertreibt.)

Kurz zum Sch(l)uss:

Der Vodka wird hierzulande gerne Eiskalt verköstigt - bei den hier aufgeführten Prestige-Vodkas sollte man jedoch von der Tiefkühlung absehen und den gewählten Tropfen mit Zimmertemperatur genießen.
Auch vom Mixen wollen wir an dieser Stelle ein wenig Abstand nehmen. Dass zu diesen ausgewählten Destillaten wohl kaum eine versüßte Energie-Plörre zugegeben wird, muss (so denken wir) eigentlich nicht extra erwähnt werden. Wer jedoch, aus egal welchen Gründen auch immer, nicht auf eine Mischung verzichten möchte oder kann, der sollte sich entweder einen hoch- und erstklassigen, aber einfachen Cocktail zubereiten lassen - oder aber - sich in Anlehnung an Mr. Eise-Cool: Sir Michael Caine in dem Klassiker "Malta sehen und sterben" eine schlichte Cola-Edel-Vodka-Mischung kredenzen lassen. Neben dem hochwertigen Geschmack sollte der Auftritt zum Wochenende ja ebenfalls gelingen.
Ganz in diesem Sinne: Na sdorowje! und schönen Feier-Abend.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.