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Hin und weg | Würden Sie in die Ausschließlichkeit wechseln?

10.03.2009 | Meisterklasse | Von den Besten das Wichtigste

Ich führe, also bin ich!

Warum in Krisenzeiten Führungsstärke besonders gefragt ist

Macher, Visionäre und Impulsgeber werden händeringend gesucht, um schnelle, effektive und dauerhafte Konzepte im Markt erfolgreich zu etablieren. Was dabei am dringendsten gebraucht wird, ist Führung, Führung und noch mal Führung.

Im Vertrieb von Finanzdienstleistungen stehen Sie nicht nur im täglichen Kontakt mit den Kunden, sondern sind auch für Ihr Team verantwortlich. Und wer seine Mitarbeiter nicht richtig führt, wird mittel- bis langfristig das Vertrauen der Kunden verlieren.

Doch was ist die Aufgabe einer echten Führungskraft? Führen heißt nicht, antreten zum Abkassieren, sondern Verantwortung übernehmen. In der gegenwärtigen vermeintlichen Rezession ist es wichtig, dass Führungskräfte mit fester Überzeugung und klarer Stimme nicht nur Visionen aufzeigen, sondern vormachen, wie es geht.

Die Lösung

Wer uns nichts zumuten will,
hat einfach keinen Respekt vor uns.
Rudolf Georg Stammler
Sieben Schritte aus der Krise:

1.

Analyse: Ermitteln Sie schonungslos und offen die Ist-Situation. Schauen Sie der Wirklichkeit furchtlos ins Auge.

2.

Ziele: Definieren Sie kurze und mittelfristige Ziele. Langfristige Ziele kommen später. Tahiti ist ein schönes, fernes Reiseziel. Das Nahziel heißt jetzt: raus aus dem Orkantief.

3.

Strategie: Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern, welche Wege zum Ziel führen. Üben Sie sich im zuhören und seien Sie dankbar für Verbesserungsvorschläge. Zusammen sind Sie Dynamit.

4.

Handlung: Schaffen Sie Klarheit: wer macht was? Lassen Sie Worten Taten folgen. Handeln Sie schnell. Verteilen Sie die Aufgaben nicht nach Rang und Position, sondern nach Fähigkeit und Einsatzbereitschaft.

5.

Werte: Seien Sie ein Vorbild in Bezug auf ethische Werte wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit und gegenseitigen Respekt.

6.

Die neue Ehrlichkeit: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und zu anderen. Sagen Sie, was Sie meinen. Meinen und tun Sie, was Sie sagen.

7.

Belohnung: Widerstehen Sie der Versuchung, nur für sich selbst die Pfründe zu sichern. Verteilen Sie die Beute gerecht. Feiern Sie Ihre Erfolge.

 

Wer diese sieben Punkte beachtet, genießt den Respekt seiner Mannschaft.
Das „Tüpfelchen auf dem i“, das über Erfolg oder Niederlage entscheidet, heißt: Mut zum Handeln! Sie wollen, Sie wagen und Sie können! Tun Sie es – dann werden sie auch bei Ihren Kunden Erfolg haben!

Jörg Laubrinus

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.