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14.02.2011 | Life Guide | Sein & Haben

Gourmet | Des Geschmackes liebstes Rind

Gehen zwei Koteletts in den Wald. Plötzlich ist eines verschwunden. Fragt das eine: "Wo bist Du?". Sagt das andere: "Ich hab mich versteakt:"
Zugegeben: Ein grottenschlechter Witz und Anfang für unsere Empfehlung des besonderem und erlesenem aus der Welt des savoir vivre.
Aber darum geht es heute: Das Steak.


Das Maß aller Dinge in der Welt der absolut fleischlichen Gelüste ist und bleibt das Kobe-Steak. Zwar finden karnivore Schlemmer heute auf diversen dahergebrachten Speisekarten der Nation unzählige Surrogate des einzigartigen Fleisch-Genusses, diese haben jedoch zumeist nichts mit dem originären und exquisiten "Zuchtlappen" gemein, sondern schmücken sich mit dem Titel ohne die lukullischen Versprechen des echten und einzig Wahren Kobe-Steaks einhalten zu können.
Das originale Kobe-Steak kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und wird nicht exportiert. Selbst japanische 5-Sterne Köche müssen sich für eine Zulieferung zunächst bewerben.
Kein Wunder: Im Herkunftsland Japan gibt es ungefähr zwei Millionen Wagyu-Rinder, von denen sich aber nur etwa 10.000 als wirkliche, "echte" Kobe-Rinder bezeichnen dürfen.


Für diesen Status braucht das Rind einen offiziellen, zertifizierten Stammbaum, der die besten der besten Gene beglaubigt. Diese Wagyu-Rinder werden nicht einfach auf der Koppel zum Grasen abgestellt, sondern wohnen in klimatisierten Ställen, die mit Reisstrohmatten ausgelegt sind und werden regelmäßig von Menschenhand und speziellen Bürsten massiert, damit das Fett gleichmäßig in dem später fein marmoriertem Fleisch verteilt wird. Dioxin und ähnliches Gepansche ist hier natürlich auch ein absolutes Fremdwort und Tabu. Gemästet werden die Wagyus keinesfalls mit herkömmlichem Kraftfutter, sondern streng nach erlesenem Ernährungsplan, der vor allem aus Derivaten aus Weizen, Mais und Soja besteht.
Zum Teil wird den kleinen, pechschwarz "befellten" und muskulösen Rindern von Seiten der Züchter auch eine wenig Sake oder mal ein Liter Bier kredenzt, was das Fleisch noch saftiger und zarter macht. Das Fett spielt bei dem erlesenem Kobe-Steak eine ganz besondere Rolle: Im Gegensatz zu dem gemeinhin gewünschten magerem Fleisch, besitzt das originale Kobe-Steak einen Fettgehalt von ca. 30 Prozent. Dieser Fakt sorgt für das unnachahmliche Geschmackserlebnis und die wunderbare Textur des Filets.
Das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren hat dabei das optimale Verhältnis von eins zu zwei. Das hat die schöne Folge des besonderen Aromas und ist darüber hinaus sogar noch gesund: Eine ganze Reihe von Vitaminen, Eiweiß, Zink, Phosphor und wichtige Aminosäuren sind in diesem in einem echten Kobe-Steak vorzufinden und zu genießen.


Was das Kosten wirklich kostet? Um die 200 Euro muss der geneigte Gourmet für ein Kilo des originalen Filets schon auf den Tisch legen, um das besondere und einzigartige Geschmackserlebnis auf den Teller zu bekommen. Wer aber ein echter "Fleischier" sein möchte, sollte diesen Betrag zumindest einmal investieren. Aber Vorsicht: Das gemeine Kotelett könnte nach dem Genuss für immer von der Speisekarte verschwunden sein und es auch bleiben.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.