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25.03.2011 | Nachrichten Navigator

Generation Z(ukunft) | Neue Herausforderungen (und auch Chancen)

Die Zeiten, in denen die Familienstruktur klar eingeteilt, die ökonomische Zukunft in trockenen Tüchern und die gesellschaftlichen Werte bei einem Großteil der Bevölkerung in Einklang waren, sind schon länger passé. Von der No-Future-Generation über die Generation-X bis zu der heutigen Health-and-Sustainabilitiy-Generation (zu deutsch: Gesundheit und Nachhaltigkeit) reicht das Spektrum der Entwicklung. In keiner Zeit zuvor, waren Selbstverwirklichung und Individualität für eine kommende Generation von solch immenser Bedeutung - und noch nie war die Kommunikation zwischen den sich verwirklichenden Individuen so umfassend und einfach.

Dass die Entwicklungen immer Einfluss auf die Kultur und Präferenzen ihrer Zeit haben, ist daher mehr als einleuchtend. Auch für die Branche der Finanzdienstleistung haben die kontemporären und dynamischen Entwicklungen erheblichen Einfluss auf Zielvorgaben, Umsetzung und - und vor allem - auf die Erwartungshaltung der Kunden gegenüber ihren Beratern.

Ein kürzlich in dem Fachmagazin "Das Investment" veröffentlichter Beitrag zeigt auf Basis einer Studie bereits heute, in welche Richtung der Trend für die Branche wohl gehen wird. Eine Studie des "Zukunftsinstitut" und dem Marktforschern von "You Gov Psychonomics" folgert aus ca. 1000 Probanden zwischen 16 und 35 Jahren,  dass sich der Typus des Finanzdienstleisters, der als provisionsorientierter Dienstleister arbeiten muss, zu Gunsten eines persönlichen Betreuers, der als eine Art Hybrid aus Provisions- und Honorarberatung seine Brötchen verdient, verändern wird.

Das bedeutet zum Einen natürlich eine breiter gefächerte Aufgabenstellung hinsichtlich umfassender Sozialkompetenz, zum Anderen erscheint die Schlussfolgerung aus den Ergebnissen, dass die Hauptängste der nächsten Generation, die Arbeit unabhängiger, kompetenter und sozio-emphatischer Berater immer stärker in Anspruch nehmen werden plausibel. Nichts Neues für VN-Leser, aber nun ein, vielleicht ergänzender repräsentativer Wink mit dem "empirischen" Zaunpfahl für alle diejenigen, die die Hoffnung auf die intransparenten Vertriebszeiten immer noch nicht aufgeben wollen: Der Dreiklang "Abschluss, Provision und Tschüss" bleibt fahler Abgesang auf eine antiquierte Schule tumber Finanzdienstleistungsmentalität. 

 

 

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.