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17.01.2012 | News spezial

Ein Plädoyer | 2012 – der Gelduntergang

Der Beginn eines neuen Jahres ist und war schon immer zu gleichen Teilen profan (da jedes Jahr aufs Neue) und von unbestimmter, tatsächlicher Kraft (die Anfängen nun einmal immer innewohnt). Die Hybris der allgemeinen „guten Vorsätze“ kennt dabei auch ein jeder: Nach ein paar Wochen ist das konkret vorgenommene Handeln schnell wieder der Monotonie des Alltags gewichen. Dennoch: Der Kerngedanke des Vorhabens ist gegeben und entgegen der täglichen Praxis nicht verloren. Das Wissen - der Kern der Idee - besteht weiter.

Das Ende der Eurokalypse

In ihren Neujahrsansprachen haben sowohl der französische Präsident Sarkozy als auch Bundeskanzlerin Merkel auf die kommenden schwierigen Zeiten für die gesamte Eurozone im Jahr 2012 hingewiesen. Verwundern kann dies wohl die wenigsten, war die Eurokrise natürlich das beherrschende Thema des vergangenen Jahres. Und natürlich wird es auch in diesem Jahr weiterhin ordentlich zur Sache gehen. Aber dennoch folgt an dieser Stelle ein etwas ungewöhnliches Plädoyer – ein Plädoyer hinsichtlich der Presse und Berichterstattung und deren Auswirkung auf den Umgang mit Kunden bei Beratungen und Gesprächen:

Schluss mit der Hysterie - mit offenen Augen!

Natürlich sind Anleger und Sparer besorgt wohin die Reise in die finanzielle Zukunft und Absicherung wohl gehen mag. Und natürlich ist die bestehende, aktuelle und kommende Bedrohung ein schlagkräftiges Verkaufsargument hinsichtlich zu tätigenden, sicheren Abschlüssen - ganz abgesehen von den Wetten der Hedgefonds auf einen Kursrutsch des Euros  (siehe: Shortpositions) -, aber: Die permanente Verunsicherung und das Sperrfeuer und Zündeln mit Geld- und Weltuntergangsschlagzeilen in den Medien wird über kurz oder lang einen Typus von Menschen kreieren, bei denen Abschlüsse kaum mehr vernünftig verargumentiert werden können. Das chronische Changieren zwischen Hysterie und Stoizismus, welches Vertrauen gegenüber allem und jedem unterhöhlt und somit auch einem Face-to-Face-Gespräch die wichtige vertrauensbildende Basis entzieht, ist schlichtweg kontraproduktiv.

Augen auf und nicht mehr das Rauschen im Blätterwald der Medien mit den ihnen eigenen „Berauscht sein“ am gegenseitigen Überbieten von Untergangsszenarien verwechseln.

Ja: Krise.

Noch einmal eine kurze Betonung: Es waren, sind und werden keine einfachen Zeiten. Die Angst der Anleger ist ein reißender Berater, aber nicht der beste. Vertrauen, durch eigene, persönliche Einschätzung fernab der all zu lauten Unkenrufe in den Gazetten, ist jedoch der bessere und nachhaltigere. Letztendlich muss ein jeder seine persönliche Einschätzung für die kommende Zeit abgeben. Hören Sie auf sich und beraten beziehungsweise reden sie auch so. Kurz gesagt und ganz nach eigener kommunizierbarer Lesart:

Der Euro – und kein Ende

Der Autor:

Robert Kant (freiberuflicher Journalist)

 

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.