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25.03.2009 | Nachrichten Navigator

Die Krise lässt den Riester kalt

Und wieder ein schlechte Nachricht in Zeiten der Krise: Die Deutschen sorgen sich zunehmend um die Lage der Nation und haben wenig Zuversicht bei der Versorgung im Alter. Aber es gibt sie noch: die Altersvorsorgeprodukte, die weggehen wie warme Semmeln.

Nach aktuellen Ergebnissen des Allianz Zuversichtsindex, einer Studie der Allianz in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim schätzen nur noch 11 Prozent der Befragten die gegenwärtige Situation Deutschlands alles in allem als gut oder gar als sehr gut ein. Zum Vergleich: Im März 2008 waren es noch 26 Prozent. Nur noch 16 Prozent sehen die Zukunft Deutschlands optimistisch (im März 2008: 29 Prozent). Doch trotz der pessimistischen Einsätzung zur Lage der Nation sind die Menschen bezüglich ihrer persönlichen Lebenswelt wesentlich positiver gestimmt. So schätzen mehr als 52 Prozent ihre aktuelle persönliche Situation als gut oder sehr gut ein.

Die Angst vorm Alter

Doch die Angst vor der Versorgungslücke im Alter nimmt zu. Nur noch 24 Prozent sind für die Versorgung im Alter zuversichtlich. Zu Beginn letzten Jahres waren es noch 33 Prozent. Besonders das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung ist weiterhin sehr gering (6 Prozent), ebenso wie in die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung. Profiteur des mangelnden Vertrauens in die gesetzliche Rentenversicherung ist die staatlich geförderte Riester-Rente. Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wuchs die Anzahl der neu abgeschlossenen Riester-Verträge im Jahre 2008 auf rund 2,2 Millionen.

Finanzdienstleister können also trotz allgemeiner Wirtschaftskrise noch Produkte verkaufen, es müssen nur die richtigen sein:

1. Nutzen Sie das mangelnde Vertrauen der Menschen in die gesetzliche Rentenversicherung und münzen Sie es in bares Geld um.

2. Erläutern Sie die vielfältigen Sicherheitsvorschriften und die Nominalgarantie mit der Riester-Verträge ausgestattet sind. Das schafft Vertrauen gerade jetzt in Zeiten, in denen die Menschen wenig Vertrauen in Finanzprodukte haben.

3. Unterstreichen Sie die Wechselmöglichkeit von einem Riester-Vertrag in den anderen. Dies hat der Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen. Ihre Kunden haben dann das Gefühl, nicht über Jahre oder Jahrzehnte an ein einmal gewähltes Produkt gebunden zu sein, sondern aus neuer Sicht ein besser geeignetes Produkt wählen zu können.   

Den Allianz Zuversichtsindex Frühjahr 2009 finden Sie hier
Die Zahlen zum Absatz der Riester-Verträge finden Sie hier


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