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30.08.2010 | Life Guide | Sein & Haben

Details | Mit Stil, Charme und ohne Melone

Die Tage werden langsam aber sicher kürzer und die Sonne macht Platz für den Regen. Wer außer den Briten sollte in Sachen Etikette das Maß der Dinge für die eleganteste Methode unter der (meteorologisch nicht mehr gegebenen) Sonne sein, im Regen zu stehen… und trotzdem zu glänzen?

Die - bekanntermaßen Feuchtigkeits- und Tiefdruckgeprüften -Inselbewohner waren nun mall schon immer Vorreiter und Prototypen im distinguierten Auftreten. Dass die Briten auch aus der Wetternot eine Accessoiretugend machen, zeugt darüber hinaus einmal mehr davon, dass sie von der „Trockenheit“ noch mehr verstehen, als nur in der klassisch verknüpften Begrifflichkeit des Humors.

Die Regenschirme der Firma Brigg aus London, die seit dem Jahr 1750 für gehobene Qualität und als Synonym für „Gentlemens art of living“ per se stehen, sind wohl eines der besten Beispiele für genau jene Attribute, die all das verkörpern, wofür die Formulierung eines vermeintlich dezenten Understatements der Makel- und Zeitlosigkeit herhalten muss. Die Dezenz mag zwar bei der allgemeinen Beurteilung dieses Schirms als „Rolls Royce unter den Regenschirmen“ nicht wirklich hervorstechen, was aber auch dem Fakt geschuldet ist, dass dieser Schirm für die Engländer das ist, was für die Schweizer die Uhr und die Italiener der Wein ist: Ein Kulturgut.

Bei der klassischen Herstellung eines Schirms der traditionsreichen Londoner Manufaktur wird naturgewachsenes Hickory-, Eichen- oder Ahornholz aus einem Stück verwand. Der spätere Griff des Schirms wird mittels Wasserdampftechnik aus dem ganzen Holz gebogen. Der schützende Stoff ist aus reiner, wasserfester Seide (nach Wunsch auch aus dicht gewebten Polyester), und wird – very british und sehr elegant – in klassischem, seriösem schwarz oder in „von dynamischer Moderne angehauchten“ Tartan-Mustern gefertigt. Die Mechanik (Krone, Schieber, Arretierstift) sind natürlich nicht aus profanem Kunststoff, sondern selbstredend aus hochwertigem und  langlebigem Metall. Die Beschläge sind – of course – aus Sterling-Silber.

Last but not least bleibt noch zu erwähnen, dass der Schirm bei seiner eigentlichen Pflichtaufgabe nicht nur perfekten Schutz bietet, sondern auch noch unvergleichlich elegant dabei erscheint. Selbst im „Ruhezustand“ kann es der Briggschirm mit den exquisitesten Gehstöcken dieses Planeten locker aufnehmen.

Zu all den Superlativen gehört natürlich auch der Preis, wobei wir an dieser Stelle ganz der sublimen Eleganz und Aussage des Produkts verpflichtet sind: Der Gentleman genießt und schweigt. Die Redaktion weiß jedoch: Wer einen solchen Schirm zu seinem Begleiter zählt, hat sich noch nie so sehr über ein wenig Regen „amüsiert“.

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Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.