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17.04.2014 | Life Guide | Sein & Haben

Cool bleiben wenn es warm wird | Unterhemd im Sommer?

Es lässt sich nicht leugnen, wir haben den Winter hinter uns gelassen und nun beginnt die warme Jahreszeit.

Für den Vertriebsmitarbeiter, der von Termin zu Termin eilt, stellt sich alljährlich wieder die Frage, ob man im Sommer ein Unterhemd tragen sollte. Um diese Frage zu beantworten führen wir uns Vorteile und Nachteile vor Augen. Für die Damen ist die Auswahl sehr groß, was sich in Fläche der Damen Wäsche-Verkaufsabteilungen im Vergleich zum Herren-Bereich in Kaufhäusern wiederspiegelt. Für Herren gibt es einen gewissen Nachholbedarf, daher werden wir hier dem Thema aus Männer – Sicht widmen.

Was spricht für, was gegen ein Unterhemd im Sommer?

Dagegen spricht, dass bei ohnehin hohen Temperaturen eine weitere Schicht, nämlich die mit dem Unterhemd, noch mehr Wärme bedeutet.

Was aber sagen die Befürworter des Unterhemdes? Ein Unterhemd dient als schützende Zwischenschicht und vermeidet Schweißflecke auf dem Oberhemd.

Beide Argumente haben für sich betrachtet Ihre Berechtigung. Was also tun? Die Empfehlung lautet, sich für ein sehr feines Business Unterhemd, welches kaum wärmt zu entscheiden. Diese Unterhemden sind speziell zum Tragen unter dem Oberhemd konzipiert.

Welche Varianten stehen zur Auswahl?

Baumwolle

Klassisch kommt bei Unterhemden Baumwolle zum Einsatz. Leibchen aus dieser Naturfaser sind bequem und weich, außerdem ist Baumwolle recht robust. Baumwolle nimmt Feuchtigkeit auf und vernetzt sie, kann sie aber nur begrenzt wieder abgeben. Oft wird mit dem Baumwoll-Unterhemd das Doppelripp-Modell von Ekel Alfred assoziiert. Dieses ist nicht nur optisch alles andere als attraktiv, sondern auch im  Business ungeeignet. Dickes Doppelripp Material wärmt zu stark und beim Träger-Modell ist der kritische Bereich unter dem Arm ungeschützt. Kommen allerdings sehr feine Garnqualitäten zum Einsatz und stimmt der Schnitt, ist Baumwolle ein hervorragendes Material. Ein zusätzlicher Elastan-Anteil macht das Unterhemd elastisch und formstabil. 

Kunstfasern

Sport in Baumwolle? Undenkbar. Hier kommen Kunstfasern ins Spiel. Für Sportbekleidung nimmt Polyester, auch unter verschiedenen Markenname bekannt eine führende Stellung ein. Die Faser nimmt keine Feuchtigkeit auf und leitet Sie nach außen ab. Die Haut bleibt trocken. Vorausgesetzt, es gibt keine darüber liegende oder eine darauf abgestimmte Schicht. Oberhemden aus Baumwolle gehören nicht zur angepassten Schicht. Es wird also die Feuchtigkeit direkt zum Oberhemd durchgeleitet, Flecken sind die Folge. Trotzdem haben diese Kunstfasern ihre Berechtigung. Am Besten in Form von Mischgeweben mit Naturfasern.

Kunstfasern natürlichen Ursprungs

Ursprung dieser Fasern sind Naturprodukte wie Schilf oder Holz. Eine bekannte Faser ist MicroModal der österreichischen Firma Lenzing. Lenzing verwendet als Rohstoff nachhaltig bewirtschaftetes Buchenholz zur Herstellung. Ergebnis ist eine extrem feine Zellulosefaser, die sehr weich und natürlich wirkt. Dabei nimmt MicroModal Feuchtigkeit auf, vernetzt diese und gibt sie auch wieder ab. Besonders die dünnen Qualitäten wirken kühl und sind im Sommer zu empfehlen. 

Der Schnitt

Bei Herren, die das Oberhemd gelegentlich mit geöffnetem Knopf, also ohne Krawatte tragen, sollte ein Modell mit V-Ausschnitt gewählt werden. Bei diesen V-Unterhemden schaut das Unterhemd nicht hervor. Bei Modellen ohne Arm verläuft der Armausschnitt in etwa unter der Oberhemdnaht. Das ist wesentlich unauffälliger als durchblitzende Träger-Unterhemden oder durchscheinende Armabschlüsse bei T-Shirts. Schlank geschnittene Unterhemden bilden keine Falten, sind sie extra lang, rutschen sie nicht aus der Hose.  

Die Farbe

Klassische Business Unterhemden sind Weiß. Für den Fall, dass bei hellen und dünnen Oberhemden das Unterhemd verdeckt bleiben soll, erfreuen sich sogenannte „unsichtbare Unterhemden“, welche in einem der Hautfarbe nachempfundenen Farbton angeboten werden, steigender Beliebtheit.

Mit diesen Tipps bleiben Sie auch im Sommer bestens gekleidet immer bereit für den nächsten Deal. 

Die Vertriebsnachrichten finden: Wie Man es macht, ist es verkehrt: Im Sommer zu heiss, im Winter zu kalt. Wir haben mit einem Menschen gesprochen, der sich der "Unterwäschefrage" jenseits des Mainstreams gewidmet hat. Die Firma "Albert-Kreuz" will die Frage nach der richtigen Unterwäsche für uns Anzugträger beantwortert wissen und bietet Unterbekeidung speziell für die Menschen an, zu denen das frische Hemd zum Tagesgeschäft gehört, wie zum Zimmermann Hammer, Säge und Latzhose. 

Eine keinesfalls repräsentative Umfrage im Redaktionsteam brachte folgende Problemchen des uniformierten Krawattenalltags zu Tage. 

Unschön sind: Unterhemden, die man durch das Hemd sieht, Unterhemden die entweder zu kurz sind oder bei adäquater Länge zu weit, meist wenig Tragekomford und schneller Verschleiß auch bei "Designerware". Geruchsbildung, Abfärben, genähte Ränder, die sich abdrücken, und so weiter und so fort. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Es scheint, als ob der Anzugbeschäftigte sich mit dem Thema schon längst abgefunden hat. Zu Recht. Die Kaufhäuser strotzen mit Unterwäschevarianten für die Damenwelt, den Herren werden zwar "zeitgemäße" Designalternativen  geboten, aber die Praktikabilität für das Businesssegement scheinen die großen Hersteller versäumt zu haben. Dabei ist es doch recht einfach: Jedermann,der Hemden trägt, braucht etwas für drunter, will er nicht dass im gebügelten Hemd bereits die ersten Schweissflecken durchscheinen oder gleich der Schiesser Doppelripp Banause durchkommt.

Wir stellen den Hersteller auf die Probe und verlosen 6 Spezial-Unterhemden von Albert Kreuz. Senden Sie dazu einfach eine Mail mit dem Betreff "Albert Kreuz" an Redaktion@remove-this.vertriebsnachrichten.de.

Wir wünschen viel Glück! 

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