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25.08.2014 | Life Guide | Sein & Haben

Concrete Klasse | Passt wie [an]gegossen

Ein echter Lichtblick, der die Moderne in das Moderne holt und eine längst fällige Hommage im besten und doppelten Sinne. Zum einen geht es bei unserer heutigen Design-Vorstellung um einen echtes Alphatier modernem Interieurs: Der legendären Tischlampe WA-24 von Wilhelm Wagenfeld. Zum anderen wird hier nun endlich einemal dem Stoff gehuldigt, der unsere Welt, so wie sie heute ist, maßgebend und maßgeblich geprägt hat: Dem Beton.

Zu Beton kann man stehen (oder drauf stehen) wie man möchte: er ist einfach überall. Das kann mal ein bisschen ins Auge gehen - man denke an diverse Parkhäuser oder ähnliche Konstrukt-Ungetüme; es kann aber auch so richtig Spass machen und den Betrachter vor Entzücken ins Träumen und Schwärmen geraten lassen - hier sollte man sich einige moderne Museen oder Lofts vor das geisitge Auge rufen.

Der Preis der auf 90 Stück limitierten Edition WT 14 wird mit EUR 495,- inkl. Versand innerhalb Deutschlands taxiert. Der Hersteller bietet ab sofort die Vorbestellung der WT 14 an.

So oder so, hin oder her, der Stoff Beton ist immer überall. Punkt. Und die Erfolgsgeschichte ist, seeeeehr lang. Bereits vor 10.000 Jahren wurde der Vorläufer des Zauberstoffs in der heutigen Türkei angerührt. Diese Erfolgsgeschichte ist daher so was von „in den Stein gemeißelt“ wie nun wirklich keine andere.

Genau dass dachten sich auch die findigen Unternehmer der Firma DOCSTONE aus Aschaffenburg, die sich auf Design mit Beton (zugegeben der zwischenzeitlichen High-End-Version des Baustoffs, der nicht mehr wirklich viel von dem Gemisch vor besagten 10.000 Jahren zu tun hat – Anm. d. Red.) spezialisiert hat. Und das erst vor gut 1 ½ Jahren. Nun haben die findigen Köpfe eine Idee gehabt, die eine Fusion aus dem zeitlos Schönsten mit dem ewiglich Praktischem in einer wunderbraren Harmonie in die Design affinen Zimmer dieser Welt bringt.

 

Das Vorbild: Der Edel-Statist

Als Wilhelm Wagenfeld seine Lampe WA 24 - es ward das Jahr 1924 und Wilhelm Wagenfeld war gerade 24 Jahre alt - in den Räumen des Bauhauses Weimar „auf den Tisch“ brachte, konnte er kaum ahnen, was für eine Ikone er dorthin geschafft hatte. Ein jeder auf diesem Planteten, der sich halbwegs für Interieur-Design, beste Beleuchtung und Ästhetik in ihrer reinsten, pursten und völlig vollendeten Form interessiert, kennt dieses Kleinod aus Chrom, Glas und Opal. Diese Lampe ist der Inbegriff von moderner Beleuchtung, unprätetniös und trotzdem vollendet elegant - sie ist so etwas wie der goldene Schnitt in Sachen Tischbeleuchtungsdesign.

Der Beweis: Schauen Sie sich einfach irgendeinen Film, egal ob Klassiker oder zeitgenössisch an, und Sie werden diese Lampe bei bestimmten Szenen zu 99 Prozent irgendwo entdecken. Diese Szenen sind meistens solche, in denen ein reicher (egal ob „gut“ oder „böse“), weltgewandter, stilsicherer und geschmackvoller Mensch in seinem Büro oder seinen privaten Räumen agiert. Dort wird sie stehen: die WA 24. Meist wird sie dabei von dem adjustable-table E-1027 der Eileen Gray und/oder den Barcelona-Chairs von Mies van der Rohe umrahmt. Wirkich, achten Sie mal drauf... und es hat ja auch seinen Grund, wie oben bereits ausgeführt.

Der Neue: Concrete Connection

Das frische Objekt der jungen Begierde aus dem Hause DOCSTONE hat nun die legendäre Form der Wagenfeld-Lampe aufgegriffen und mit dem Stoff aus dem die Weltträume gemacht wurden und werden fusioniert. Was eigentlich ja aberwitzig ist: Der Lampenschirm aus Beton ist natürlich nicht lichtdurchlässig, was der Wirkung, dem Stil und den Beleuchtungseffekt jedoch überraschenderweise überhaupt nicht hinderlich ist, im Gegenteil: Es macht ihn erst komplett.

Die verwendeten Materialien aus Beton für Fuß und Schirm, der Kupferschaft und das Old-School-Kabeln wirken wie „aus einem Guss“. Die Wagenfeld-Tribute, daher auch WT 14 (richtig: der Jahrgang – Anm. d. Red.) lässt den Raum quantitativ nicht sehr viel heller erscheinen, als eine Deckenneonröhre es wahrscheinlich tun würde; aber qualitativ kann man schlichtweg mehr vom Raum, von dem Leben zwischen den Wänden und dem Geist des Besitzers erkennen. Wenn das nicht echte Möbelkunst, ein perfekter Spagat zwischen Gestern und Morgen, mit gleichsam einfachen wie genialen Mitteln ist, dann wissen wir auch nicht, was wir hier eigentlich gerade treiben...

Einen kleinen Wehrmutstropfen hat der schöne Hybrid dann leider doch: Im Handel ist er bisher nicht so einfach zu bekommen. Ein Blick auf die Herstellerseite und ein kurzes Telefonat, könnte geneigten Interessierten aber sicherlich weiterhelfen.

Der Preis der auf 90 Stück limitierten Edition wird mit EUR 495,- inkl. Versand innerhalb Deutschlands taxiert. Der Hersteller bietet ab sofort die Vorbestellung der WT 14 an.

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