Der Autor

Weitere Artikel des Autors

Das Branchenbarometer 2017

Hin und weg | Würden Sie in die Ausschließlichkeit wechseln?

09.03.2013 | Life Guide | Sein & Haben

Cervisiam bibat | Das Beste am Wein ist das Bier danach!

Natürlich ist ein guter Wein keineswegs zu verachten, genauso wenig wie beizeiten ein Gläschen exzellenter Champagner. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, wohl aber über den angemessen Anlass, respektive kulinarischer Kombination zum Genuss gewisser schöngeistiger Getränke. Auch wenn das „Go“ oder „No go“, was zu welchem Essen „passt“ und was nicht, dem Diktat modischer Launen und Befindlichkeiten unterworfen ist- man erinnere an den neuerlichen Trend Currywurst und Champagner-  und bürgerliche Gourmetweisheiten wie Weisswein zum Fisch, Rotwein zum Wild ,als antiquiert gelten, so liegt doch eines auf der Hand: Nicht Notwendigerweise die Getränkegattung , sondern die Getränkeart macht den Unterschied, die den Gourmet vom Prekariat unterscheidet, denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen, die Maische vom Malz. Hierin lässt sich zu jedem Essen ein beliebiges Getränk nach Gusto kredenzen und natürlich auch des Deutschen liebste „Flüssignahrung“ Bier. Wohlgemerkt eben, wenn man sich eher für ein edles Hopfen-Malzgebräu entscheidet, anstelle von konventionellen Handelsmarken mit Gröl- und Rülps- Charme.

Als edel und hochwertig galt, neben einer verschwindend geringen Anzahl kleinerer Privatbrauereien, traditionell einzig das Ducksteiner Bier, heute sind einige echte Premiumbiere auf dem Vormarsch. Aus dem hohen Norden lieferte zuerst die „Westindien Compagnie“ mit dem „Sylter Hopfen“ (Vertriebsnachrichten LIFE GUIDE berichtete) ein luxuriöses Hopfengetränk mit Champagnercharakter und einer Preisgestaltung, die einem Mittelklasse- Wein nicht unähnlich ist.  Nunmehr hat es ein weiteres, wertiges Bier in die Regale diverser Feinkosthändler und sogar Getränkemärkte geschafft. Braufactum bietet eine ganze „Kollektion“ von Edelbieren, die ab rund 10 Euro (0,75 Liter) erhältlich sind und mit der visuellen und haptischen Anmutung einer teuren Weinflasche auffahren.

Wer also im Restaurant oder bei der Gästebewirtung nicht auf Bier verzichten will, ohne gleichzeitig mit dem Stigma des Ess- und Trinkkulturverachtenden Proletenimages gestraft zu werden, sollte sich einfach für Hopfengetränk edler Lesart entscheiden.

Zum Wohl!

<- Zurück zu: Vertriebsnachrichten

Multimedia

Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.