Der Autor

Weitere Artikel des Autors

Das Branchenbarometer 2017

Hin und weg | Würden Sie in die Ausschließlichkeit wechseln?

16.03.2010 | Life Guide | Sein & Haben

Baum gepflanzt, Kind gezeugt, Haus...GEBAUT? | Die Konzepte eines sehr eigenen Heimes

Ob Einzelimmobilie, Portfolio oder im Immobilienfonds - der Klassiker unter den Kapitalanlagen findet beizeiten nicht nur bei konservativen Anlegern Interesse. Zusätzlich erlebt Medienberichten zufolge der „Bausparvertrag“ aktuell eine Renaissance – zumindest bei jenen, die das Eigenheim zum Selbstbezug als erklärtes Konsumziel bei Anlageentscheidungen für sich verbuchen. Wer den Traum der eigenen vier Wände verwirklichen möchte und kann, der muss -im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten, individuellen Präferenzen und Anforderungen- schier unzählige Entscheidungen treffen. So auch stellt sich bei Häuslebauern neuerdings wieder die Frage nach konfektionierten Lösungen als Alternative zu „Stein auf Stein“

Viele Jahre galt gerade in Deutschland die Fertigbau Variante des Eigenheims als minderwertig, unsolide. Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben, oder der Markt hat Zielgruppensegmente bisher vernachlässigt:  Wie sonst ist es zu erklären, dass der schwedische Möbelgigant IKEA vor kurzem mit einem Kooperationspartner Fertighäuser in Deutschland im großen Stil verhökern möchte. Unter dem Namen BoKlok (was grob übersetzt soviel wie „wohne clever“ bedeutet) entwickelten und gründeten IKEA und das schwedische Bauunternehmen SKANSKA  Mitte der 90er Jahre ihr Konzept der Fertighäuser.

Die Reihenhäuser bestehen aus jeweils 2 Zweizimmer, 2 Dreizimmer und 2 Vierzimmer Wohnungen und kosten, als gesamtes Objekt, um die 180.000 Euro. Der Kaufpreis des kleinsten Appartements, natürlich ganz im skandinavischen Stil, d. h.: viel Holz und effiziente ökologische Energienutzung, beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Viele Häuser dieser Art wurden bereits im skandinavischen Raum und in Großbritannien bezogen. 

 

Eine runde Sache | der Loft Cube

Es geht aber auch exklusiver: Bereits im Jahre 2003 stellte der Designer Werner Aisslinger sein neues Wohnkonzept für die nomadisierte Gesellschaft vor. Der von ihm entworfene LOFTCUBE kann innerhalb von 2-4 Tagen auf-, und innerhalb von 24 Stunden abgebaut werden. Diese temporäre Wohneinheit gibt es in den Größen 39 und 55 qm, und ist aufgrund seines auf Modulen basierenden Systems unendlich erweiterbar.

Bei seinem Gewicht von nur 9 Tonnen (bzw. 11 Tonnen bei dem größeren Modell) können die Module per Kran oder Hubschrauber (verpackt in 2 standardisierte Container) an jedem beliebigen Platz der Welt aufgestellt werden – so lange der potentielle Bewohner vorher eben diesen Platz, den Strom, das Abwasser und andere wichtigen Details zum Wohnen geklärt hat) werden: Auf das Flachdach eines Hochhauses, ins Grüne am See, etc. pp.

Der Würfel ist chic und „stylish“, zwar absolut nichts für Familienplanung, aber falls diese dennoch angestrebt wird, kann man ihn ja noch zum Ferienhaus oder als Pubertätsfluchtraum (für alle Beteiligten) verwenden. Die Kosten der kleineren Version dieser alternative Designkiste belaufen sich übrigens auf ca. 89.00 Euro für den Rohbau ohne Einrichtungen, wie Küche oder Bad.

Wer an dieser Stelle ein interessiertes Zucken verspürt, und sich weder beruflich noch privat schon ganz festlegen möchte oder kann, dem seien die weiteren Angebote von optional mobilen Eigenheimen ans Herz gelegt. Schauen Sie sich einfach die aus Deutschland stammenden Entwürfe von  nomadhome, ecospacestudios, den österreichischen Versionen caramel, microhouse, f2-architekten, microcompacthome oder das amerikanische Beispiel, unter weehouse.com und noch weitere Konzepte,  im weltweiten Netz an. Frei nach dem Motto: Planst Du noch, oder klickst Du schon

<- Zurück zu: Vertriebsnachrichten

Multimedia

Autoren auf Vertriebsnachrichten. Finanzberater, Coaches, Trainer und interessante Menschen.