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22.05.2012 | Nachrichten Navigator

10 years after | The Return of the Riester-Rente?!?

Verherrlicht! Verspottet! Verstanden? 10 Jahre nach der Einführung der Riester-Rente ist nun eine weitere Studie erschienen, die ein doch anderes Bild, als eine bereits Ende 2011 veröffentlichte Erhebung, zu ihrem Potential zeichnet. Das Ergebnis lässt zunächst aufhorchen, bis es die Anleger wohl doch wieder „zurück auf Start“ bringt.

Die bereits Ende letzten Jahres veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ließ kaum ein gutes Haar an der vor einer Dekade eingeführten Altersvorsorge. Vor allem das „Alter“ spielte bei dieser Erhebung eine bedeutende Rolle. Von einer Art „Methusalem-Komplott“ war bei den Ergebnissen die Rede. Soll heißen: Der/die Sparer/in, die auf die Riester-Rente gesetzt hat, muss nach Auswertung des DIW ein, nicht ganz biblisches, aber dennoch relativ hohes Alter erreichen, um gute Rendite aus dem Riester-Abschluss zu erzielen.

Ganz anders das Ergebnis der von dem Institut für Transparenz bei der Altersvorsorge publizierte Bericht. Bei dieser Erhebung wurde ausschließlich der Zeitraum seit Einführung der Riester-Rente berücksichtigt.

Ergebnis 1: Die durch die ITA errechneten Renditen sprechen durchaus für Riester-Produkte.

Ergebnis 2: Von den 43 befragten Anbietern der Riesterprodukte (Versicherer, Fondsgesellschaften, Banken) stellte nur ein Bruchteil Daten zur Verfügung - insgesamt genau sechs.

Was bleibt ist was war

Transparenz bei der Altersvorsorge geht anders, die Unübersichtlichkeit für Anleger und Sparer bleibt bestehen. Zumindest aber, dürfte das Riester-Modell durch die Veröffentlichung auch bei den Menschen wieder zum Gesprächsthema werden.

 

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